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Bundesverwaltungsgericht 15.12.2011 E-6612/2011

December 15, 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·916 words·~5 min·4

Summary

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 24. November 2011

Full text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­6612/2011 Urteil   v om   1 5 .   D e z embe r   2011 Besetzung Einzelrichter Bruno Huber, mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn; Gerichtsschreiber Peter Jaggi. Parteien A._______, geboren angeblich (…), Afghanistan, vertreten durch Donato Del Duca, Rechtsanwalt, Rechtsberatungsstelle für Asyl Suchende Aargau, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin­Verfahren); Verfügung des BFM vom 24. November 2011 / N (…).

E­6612/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  Afghanistan  am  (…) verliess und am (…)  in die Schweiz gelangte, wo er am 26. August  2011 um Asyl nachsuchte, dass das BFM dem Beschwerdeführer anlässlich der Kurzbefragung vom  16. September 2011 im B._______ gestützt auf einen EURODAC­Treffer  und  dessen  Aussagen  das  rechtliche  Gehör  zur  mutmasslichen  Zuständigkeit Italiens oder Frankreichs für das vorliegende Asylverfahren  und zu einer allfälligen Wegweisung dorthin gewährte, dass  der  Beschwerdeführer  vorbrachte,  er  wolle  in  keinen  der  beiden  Staaten  zurück,  Flüchtlinge  hätten  es  in  Italien  nicht  gut,  es  habe  dort  Streit  gegeben  und  das  Essen  sei  nicht  gut  gewesen,  auch  nach  Frankreich wolle er nicht zurück, dass er eigentlich beabsichtigt habe, nach (…) zu gehen, die Polizei habe  ihn jedoch am Bahnhof (…) festgenommen, dass  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  am  Schluss  der  Befragung  mitteilte,  es bezweifle  seine geltend gemachte Minderjährigkeit,  er habe  auf eine entsprechende Frage nicht erklären können, weshalb er auf der  eingereichten  Faxkopie  seiner  Identitätskarte  volljährig  aussehe,  zudem  sei das Dokument leicht fälschbar und weise Fälschungsmerkmale auf, dass  das  BFM  Italien  am  29.  September  2011  gestützt  auf  die  Verordnung  (EG)  Nr.  343/2003  des  Rates  vom  18. Februar  2003  zur  Festlegung  der  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem  Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig  ist  (Dublin­II­VO),  um  Übernahme  des  Beschwerdeführers  ersuchte, dass die italienischen Behörden dieses Ersuchen unbeantwortet liessen, dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 18. November 2011  ein  Dokument  (gemäss  Angaben  im  Begleitschreiben  die  afghanische  Identitätskarte  seines  Mandanten  im  Original)  samt  Zustellcouvert  aus  Afghanistan zu den Akten reichte, dass das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom  26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) mit Verfügung vom 24. November 2011 

E­6612/2011 – eröffnet  am  1.  Dezember  2011  –  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  vom  26.  August  2011  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung nach Italien sowie den Vollzug anordnete, dass  es  den  Beschwerdeführer  gleichzeitig  aufforderte,  die  Schweiz  spätestens  am Tag  nach Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu  verlassen,  den  Kanton  C._______  mit  dem  Vollzug  der  Wegweisungsverfügung  beauftragte,  die  Aushändigung  der  editionspflichtigen  Akten  gemäss  Aktenverzeichnis  verfügte  und  festhielt,  eine  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, dass die Überstellung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung oder  Verlängerung der Frist – bis spätestens am (…) zu erfolgen habe, dass  das  BFM  in  seinem  Entscheid  –  unter  Verweis  auf  die  Bestimmungen  zum  Dublin­Verfahren,  auf  den  vorgängigen  Aufenthalt  des Beschwerdeführers in Italien und auf die implizit erfolgte Zustimmung  der  italienischen  Behörden  zur  Überstellung  –  auf  die  Zuständigkeit  Italiens für die Behandlung des Asylgesuches verwies, dass  das  Bundesamt  festhielt,  der  Beschwerdeführer  habe  keine  relevanten  Argumente  gegen  die  beabsichtigte  Überstellung  vorbringen  können, dass  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  die  Regelfolge  des  Nichteintretens auf ein Asylgesuch und deren Vollzug zulässig, zumutbar  und möglich sei, dass  der  Beschwerdeführer  mit  Rechtsmitteleingabe  vom  7.  Dezember  2011 in materieller Hinsicht die Aufhebung der angefochtenen Verfügung  mit  der  Anweisung  an  die  Vorinstanz,  auf  das  Asylgesuch  einzutreten,  eventualiter  mit  der  Anweisung,  ihr  Recht  auf  Selbsteintritt  auszuüben  und  sich  für  das  vorliegende  Asylgesuch  zuständig  zu  erachten,  beantragt, dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  beantragt,  es  sei  der  Beschwerde  im  Sinne vorsorglicher Massnahmen die aufschiebende Wirkung zu erteilen  und  die  Vollzugsbehörden  seien  anzuweisen,  von  einer  Überstellung  nach Italien abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgericht über den Sus­ pensiveffekt der eingereichten Beschwerde entschieden habe,

E­6612/2011 dass  er  unter  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  die  Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege und der anwaltlichen Rechts­ verbeiständung beantragt, dass  er  zur  Stützung  seiner  Vorbringen  eine  Fürsorgebestätigung  und  zudem eine Kostennote seines Rechtsvertreters in Aussicht stellen lässt, dass  der  Rechtsvertreter  am  14.  Dezember  2011  einen  Nachtrag  zur  Beschwerde vom 7. Dezember 2011 einreichte, dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren  und  die  Eingabe  vom  14. Dezember  2011,  soweit  für  den  Entscheid  wesentlich,  in  den  nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, dass  die  vollständigen  vorinstanzlichen  Akten  am  9.  Dezember  2011  beim Bundesverwaltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), dass  der  Instruktionsrichter  mit  gleichentags  per  Telefax  übermittelter  Verfügung den Vollzug der Wegweisung per sofort aussetzte, und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR 142.31]  i. V. m.  Art. 31 – 33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, SR 173.110]), dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG  richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und  Art. 6 AsylG), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

E­6612/2011 dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass  über  offensichtlich  begründete  Beschwerden  in  einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird  (Art. 111  Bst. e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde, dass das Bundesamt seine Verfügung unter anderem damit begründete,  es  bestünden  zwar  gewisse  Zweifel  an  der  Minderjährigkeit  des  Beschwerdeführers, aber diese seien vorliegend nicht relevant, weil auch  bei  einer  glaubhaft  gemachten  Minderjährigkeit  Italien  für  die  Durchführung des Asyl­ und Wegweisungsverfahrens zuständig wäre, dass  im  Grundsatzurteil  BVGE  E­8648/2010  vom  21.  September  2011  unter anderem festgehalten wurde, das BFM müsse  in Dublin­Verfahren  vor  der  Erhebung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  die  zuständigen  kantonalen  Behörden  über  die  Anwesenheit  einer  unbegleiteten  minderjährigen asylsuchenden Person informieren, um die unverzügliche  Bestimmung  einer  Vertrauensperson  nach  Art.  17  Abs.  3  Bst.  b  AsylG  und  die  Befragung  zum  rechtserheblichen  Sachverhalt  in  deren  Anwesenheit zu gewährleisten, dass  die  Befragung  im  EVZ  hinsichtlich  des  Ausgangs  des  Verfahrens  den relevanten Schritt für die Entscheidung des BFM darstelle, ob Art. 34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  Anwendung  finde,  weil  bejahendenfalls  darüber  hinaus keine weitere Anhörung durchgeführt werde, dass demnach bereits für diese summarische Befragung eine Vertrauens­ person für unbegleitete Minderjährige zu bestellen wäre, dabei jedoch zu  berücksichtigen  sei,  dass  dies  erst  geschehen  könne,  wenn  die  entscheidenden  Fragen  hierfür  geklärt  seien,  namentlich  ob  die  asylsuchende Person unbegleitet und minderjährig sei sowie ob sie sich  in einem Dublin­Verfahren befinde,

E­6612/2011 dass  es  deshalb  zweckdienlicher  erscheine,  bei  unbegleiteten  minderjährigen Asylsuchenden, für welche das Dublin­Verfahren in Frage  kommen  könne,  nachträglich  eine  weitere  Befragung  in  Anwesenheit  einer  Vertrauensperson  zu  dem  für  dieses  Verfahren  relevanten  Sachverhalt durchzuführen, dass  vorliegend  festzustellen  ist,  dass  der  Beschwerdeführer  am  18.  November 2011 zwar entgegen den Ausführungen des Rechtsvertreters  nicht  seine  afghanische  Identitätskarte  (Tezkera)  im  Original,  aber  immerhin  eine  Farbkopie  seiner  Tezkera  einreichen  liess,  gemäss  welcher dieser im Jahre (…) (…)jährig war, dass  aufgrund  der  Farbkopie  der  Foto  nicht  ausgeschlossen  werden  kann, dass der Beschwerdeführer im Jahre (…) tatsächlich (…)jährig und  infolgedessen im erstinstanzlichen Verfahren noch minderjährig war, dass das BFM angesichts dieser Sachlage verpflichtet gewesen wäre, die  für  den  Ausgang  des  Verfahrens  relevanten  Fragen  (insbesondere  die  Frage  der  Minderjährigkeit  des  Beschwerdeführers)  zu  klären  und  gegebenenfalls nachträglich eine weitere Befragung in Anwesenheit einer  Vertrauensperson  zu  dem  für  dieses  Verfahren  relevanten  Sachverhalt  durchzuführen, dass zwar eine Missachtung von Verfahrensvorschriften durch das BFM  aufgrund  der  umfassenden  Kognition  des  Bundesverwaltungsgerichts  (Art. 106 AsylG) in bestimmten Schranken geheilt werden kann, dass  indessen  vorliegend  das  BFM  den  Untersuchungsgrundsatz  und  gegebenenfalls den Anspruch des Beschwerdeführers auf Beachtung der  Verfahrensvorschrift von Art. 17 Abs. 3 Bst. b AsylG in schwerwiegender  Weise verletzt hat, weshalb eine Heilung nicht in Betracht kommt und die  angefochtene Verfügung zu kassieren ist, dass die Beschwerde demnach im Sinne der Erwägungen gutzuheissen,  die  angefochtene  Verfügung  vom  24.  November  2011  aufzuheben  und  die  Sache  zur  Klärung  der  für  den Ausgang  des Verfahrens  relevanten  Fragen  (vgl.  BVGE  E­8648/2010  vom  21.  September  2011)  und  gegebenenfalls  zur  Durchführung  einer  weiteren  Befragung  in  Anwesenheit  einer  Vertrauensperson  zu  dem  für  dieses  Verfahren  relevanten Sachverhalt  vor  der  anschliessenden Neubeurteilung  an  das  BFM zurückzuweisen ist,

E­6612/2011 dass  bei  dieser  Sachlage  auf  die  im  Hinblick  auf  ein  erstinstanzliches  Eintreten  auf  das  Asylgesuch  respektive  auf  eine  Ausübung  des  Selbsteintrittsrechts  durch  das  BFM  gestellten  Rechtsbegehren  und  deren  Begründung  nicht  einzugehen  ist,  zumal  es  Sache  des  Bundesamtes sein wird, sich damit zu befassen, dass mit dem Entscheid  in der Hauptsache ohne vorgängige  Instruktion  die Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung (der Beschwerde)  und  auf  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  hinfällig  geworden sind, dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  keine  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  sind  (Art.  63  Abs.  3  VwVG),  womit  der  Antrag  auf  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  (Art.  65  Abs.  1  VwVG)  gegenstandslos wird, dass  dem  vertretenen  Beschwerdeführer  zulasten  der  Vorinstanz  eine  Parteientschädigung  für  die  ihm  erwachsenen  notwendigen  und  verhältnismässig  hohen Kosten  zuzusprechen  ist  (Art. 64  Abs.  1  VwVG  i.V.m. Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]),  womit  auch  der  Antrag  auf  anwaltliche  Rechtsverbeiständung (Art. 65 Abs. 2 VwVG) hinfällig wird, dass  zwar  eine  Kostennote  in  Aussicht  gestellt  wurde,  diese  indessen  nicht  abzuwarten  ist,  da  sich  der  zeitliche  Vertretungsaufwand  für  das  Rechtsmittelverfahren aufgrund der Akten zuverlässig abschätzen lässt, dass dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der massgebenden  Bemessungsfaktoren (Art. 9 ­ 13 VGKE) und der Entschädigungspraxis in  Vergleichsfällen eine insgesamt auf Fr. 600.− (inkl. Auslagen und allfällige  Mehrwertsteuer)  festzusetzende,  von  der  Vorinstanz  zu  entrichtende  Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 10 und Art. 14 Abs. 2 VGKE). (Dispositiv nächste Seite)

E­6612/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. 2.  Die Verfügung vom 24. November 2011 wird aufgehoben. Die Sache wird  zur Klärung der für den Ausgang des Verfahrens relevanten Fragen und  gegebenenfalls  zur  Durchführung  einer  weiteren  Befragung  in  Anwesenheit  einer  Vertrauensperson  zu  dem  für  dieses  Verfahren  entscheidrelevanten Sachverhalt vor der anschliessenden Neubeurteilung  an das BFM zurückgewiesen. 3.  Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 4.  Das  BFM  hat  dem  Beschwerdeführer  für  das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  eine  Parteientschädigung  von  Fr.  600.­  zu  entrichten. 5.  Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und (…). Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Bruno Huber Peter Jaggi Versand:

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