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Bundesverwaltungsgericht 10.01.2012 E-50/2012

January 10, 2012·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·938 words·~5 min·1

Summary

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 27. Dezember 2011

Full text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­50/2012 Urteil   v om   1 0 .   J a nua r   2012   Besetzung Einzelrichter Walter Stöckli, mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;   Gerichtsschreiber Thomas Hardegger. Parteien A._______, geboren am (…), Moldova,  (…) Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin);  Verfügung des BFM vom 27. Dezember 2011 / N (…).

E­50/2012 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der Beschwerdeführer Moldova  eigenen Angaben  zufolge  im April  2011 verliess, über die Ukraine  in die Slowakei gelangte, von wo aus er  über  Österreich  und  Italien  am  30.  September  2011  in  die  Schweiz  einreiste und am 18. Oktober 2011 im Empfangs­ und Verfahrenszentrum  (EVZ) Kreuzlingen ein Asylgesuch stellte, dass eine Überprüfung des BFM vom 20. Oktober 2011  in der Eurodac­ Datenbank ergeben hat, dass er am (…) April 2011 in der Slowakei und  am (…) Juni 2011 in Österreich um Asyl ersucht hatte,  dass  das  BFM  ihm  im  EVZ  Kreuzlingen  am  7.  November  2011  das  rechtliche  Gehör  zu  einer  allfälligen  Überstellung  in  die  Slowakei  gewährte, dass er  im Wesentlichen geltend machte,  er wisse nicht,  ob es Gründe  gebe, die gegen eine Zuständigkeit der Slowakei sprechen könnten,  dass  er  in  der  Slowakei  Probleme mit  Personen  afghanischer  Herkunft  (A7  S.  4)  respektive  "Probleme"  (A7  S.  7)  gehabt  habe  und  über  den  Stand des Asylverfahrens in der Slowakei nichts sagen könne (A7 S. 4), dass  in der Folge die vom BFM angefragten österreichischen Behörden  am  17.  November  2011  erklärten,  die  Überstellung  des  Beschwerdeführers  in  die Slowakei  habe  trotz  der Übernahmeerklärung  der  slowakischen  Behörden  vom  20.  Juni  2011  wegen  dessen  unbekannten  Aufenthaltes  nicht  stattfinden  können,  weshalb  sie  die  slowakischen Behörden am 24. Juni 2011 über diesen Umstand orientiert  hätten, dass  das  BFM  die  slowakischen  Behörden  am  7.  Dezember  2011  gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. c Dublin­II­VO (Verordnung Nr. 343/2003  des  Rates  vom  18.  Februar  2003  zur  Festlegung  von  Kriterien  und  Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der  für die Prüfung eines  von  einem  Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig  ist)  um  Rücknahme  des  Beschwerdeführers  ersuchte, dass die slowakischen Behörden am 21. Dezember 2011 der Übernahme  gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin­II­VO ausdrücklich zustimmten,

E­50/2012 dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  27.  Dezember  2011  –  eröffnet  am      31. Dezember 2011 – auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht  eintrat, seine Wegweisung aus der Schweiz in die Slowakei verfügte, ihn  – unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall – aufforderte,  die  Schweiz  spätestens  am  Tag  nach  Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu  verlassen, den Kanton Zürich mit dem Wegweisungsvollzug beauftragte,  feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen die vorliegende Verfügung  komme keine aufschiebende Wirkung zu, und  ihm die editionspflichtigen  Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte, dass das BFM zur Begründung  im Wesentlichen (sinngemäss) anführte,  der Beschwerdeführer habe gegen eine Zuständigkeit der Slowakei keine  konkreten oder erheblichen Argumente vorgebracht, dass  gestützt  auf  die  einschlägigen  Staatsverträge  die  Slowakei  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens  zuständig  sei,  zumal  der  Eurodac­ Treffer  vom  (…) April  2011  sowie  die Angaben  des Beschwerdeführers  seinen dortigen Aufenthalt und die Asylgesuchstellung belegen würden, dass  die  Slowakei  am  21.  Dezember  2011  einer  Rückübernahme  zugestimmt  habe  und  mithin  für  die  Behandlung  des  vorliegenden  Asylgesuchs  zuständig  sei,  und  die  Rücküberstellung  –  vorbehältlich  einer  Unterbrechung  oder  Verlängerung  der  entsprechenden  Frist  (Art.  19f Dublin­II­VO) – bis 21. Juni 2011 zu erfolgen habe, dass die im Rahmen des rechtlichen Gehörs vorgebrachten Gründe keine  Hindernisse für eine Wegweisung nach Österreich darstellen würden, dass keine Hinweise auf drohende Menschenrechtsverletzungen im Falle  einer Rückkehr des Beschwerdeführers in die Slowakei bestünden und er  sich  bezüglich  allfälliger  Probleme  mit  Drittpersonen  (Afghanen)  an  die  zuständigen Behörden der Slowakei wenden könne, dass  weder  die  in  der  Slowakei  herrschende  Situation  noch  andere  Gründe gegen die Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung in diesen  Staat sprechen würden, und der Vollzug der Wegweisung möglich sei, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. Januar 2012 Beschwerde  erhob  und  beantragte,  es  sei  die  angefochtene  Verfügung  aufzuheben,  die Flüchtlingseigenschaft  festzustellen, Asyl zu gewähren, (eventualiter)  die  Unzulässigkeit  des  Wegweisungsvollzugs  festzustellen  und  die  vorläufige Aufnahme anzuordnen,

E­50/2012 dass  er  in  formeller  Hinsicht  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung und Verzicht  auf  die Erhebung eines Kostenvorschusses  ersuchte, dass  er  in  der  Beschwerde  im  Wesentlichen  geltend  machte,  eine  Überstellung  in die Slowakei  flösse  ihm Furcht ein, zumal er (bzw. "wir")  Probleme mit Personen afghanischer Herkunft in der Slowakei habe(n), dass  er  bezweifle,  ob  er  nach  einer  Überstellung  in  die  Slowakei  den  nötigen Schutz von den dortigen Behörden erhalten werde, dass  er  im  Rahmen  der  Anhörung  habe  erklären  wollen,  sich  nicht  bewusst  gewesen  zu  sein,  dass  ein  vom  Datum  her  früher  erfolgtes  Asylgesuch (in der Slowakei) ein späteres (in der Schweiz) verhindere, dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  6.  Januar  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht eingingen, und zieht in Erwägung, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  in  der  Regel  –  so  auch  vorliegend  –  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR  172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998  [AsylG, SR 142.31]  i.V.m.  Art. 31  ­ 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR  173.32];  Art.  83 Bst.  d  Ziff.  1  des Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass  sich  das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  nach  dem  VwVG richtet, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG), dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  beziehungsweise Änderung hat,  daher  zur Einreichung der Beschwerde  legitimiert  ist  und  somit  auf  die  formgerecht  und  fristgerechte  Eingabe  grundsätzlich einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG  i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG),

E­50/2012 dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird  (Art.  111  Bst.  e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  auf  einen  Schriftenwechsel  verzichtet wurde, dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu  überprüfen  (Art.  32  ­  35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die  Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen  materiellen  Prüfung  enthält,  die  angefochtene  Verfügung  aufhebt  und  die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist, dass  demzufolge  auf  das  Gesuch  um  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft und Asylgewährung nicht einzutreten ist, dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs  materiell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich  volle  Kognition  zukommt,  wobei  sich  diese  Fragen  in  den  Dublin­ Verfahren bereits vor Erlass des Nichteintretensentscheides stellen, dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass aufgrund der Abklärungen des BFM bei der Eurodac­Datenbank das  Stellen von Asylgesuchen des Beschwerdeführers in der Slowakei und in  Österreich feststeht und von diesem nicht bestritten werden,

E­50/2012 dass  die  Slowakei  mit  Schreiben  vom  21.  Dezember  2011  ihre  Zuständigkeit  anerkannt  und  einer  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers unter gewissen Auflagen (A20) zugestimmt hat, dass in der Beschwerde nichts Stichhaltiges geltend gemacht wird, das in  Bezug  auf  die  Zuständigkeit  der  Slowakei  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens zu einer anderen Beurteilung führen könnte,  dass die Slowakei seit dem 18. März 1992 (in Kraft seit 1. Januar 1993)  Signatarstaat  der  Konvention  vom 4. November  1950  zum Schutze  der  Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) und seit 28. Mai  1993  (Datum  der Nachfolgeerklärung;  in  Kraft  seit  1.  Januar  1993)  des  Übereinkommens  vom  10.  Dezember  1984  gegen  Folter  und  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe  (FoK,  SR  0.105)  ist  und  keine  Hinweise  dafür  bestehen,  dieses  Land  werde sich im vorliegenden Fall nicht an die aus diesen Übereinkommen  resultierenden Verpflichtungen halten, dass  keine  Anhaltspunkte  dafür  ersichtlich  sind,  der  Beschwerdeführer  würde  im  Falle  einer  Rückkehr  in  die  Slowakei  in  eine  existenzbedrohende  Notlage  geraten,  weil  er  sich  auch  –  falls  noch  Bedarf  bestünde  –  bei  Problemen  mit  Drittpersonen  an  die  dortigen  Behörden wenden könnte, dass es  im Übrigen nicht einem betroffenen Asylsuchenden obliegt, den  zuständigen  Staat  für  sein  Asylverfahren  selber  zu  bestimmen  (vgl.  beispielsweise  BVGE  2010/27  E.  6.4.6.2  und  6.4.6.6),  und  ein  diesbezüglicher Wunsch grundsätzlich irrelevant ist, dass  damit  kein  hinreichender  Grund  zur  Ausübung  des  Selbsteintrittsrechts  der  Schweiz  (Art.  3  Abs.  2  Dublin­II­VO)  ersichtlich  ist, dass  im  Rahmen  des  Dublin­Verfahrens,  bei  dem  es  sich  um  ein  Überstellungsverfahren  in  den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuches  zuständigen  Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum  bleibt  für  Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs.  1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen  und Ausländer (AuG, SR 142.20), dass  eine  entsprechende Prüfung  soweit  notwendig  vielmehr  bereits  im  Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss, 

E­50/2012 dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung  aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art.  44  Abs.  1  AsylG)  und  kein  Ausnahmetatbestand  vorliegt  (Art.  32  der  Asylverordnung 1  vom  11. August  1999  über  Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR  142.311],  BVGE  2008/34 E. 9.2), dass  in  Verfahren  nach  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  die  Frage  der  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs  regelmässig  bereits  Voraussetzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des  Nichteintretensentscheides  ist  (vgl. BVGE E­5644/2009  vom 31. August  2010, E. 10.2)  und das Vorliegen  von Vollzugshindernissen  im Rahmen  der  allfälligen Anwendung der  sogenannten Souveränitätsklausel  (Art.  3  Abs. 2 Dublin­II­VO) zu prüfen sind,  dass nach dem oben Gesagten offensichtlich kein Überstellungshindernis  des Beschwerdeführers in die Slowakei vorliegt und das BFM demzufolge  zu  Recht  in  Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  auf  das  Asylgesuch nicht eingetreten ist,  dass  der Vollständigkeit  halber  festzustellen  ist,  dass  es  dem BFM und  der kantonalen Vollzugsbehörde obliegt, dem Ersuchen der slowakischen  Behörden  bei  der  Organisation  der  konkreten  Überstellungsmodalitäten  Rechnung zu tragen, dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde,  soweit  darauf einzutreten ist, abzuweisen ist, dass  mit  dem  Urteil  der  Antrag  auf  Verzicht  einer  Kostenvorschusserhebung gegenstandslos geworden ist, dass  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art.  65  Abs.  1  VwVG  wegen  der  Aussichtslosigkeit  der  Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 ff.  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1  VwVG).

E­50/2012 (Dispositiv nächste Seite)

E­50/2012 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2.  Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung  wird  abgewiesen. 3.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Walter Stöckli Thomas Hardegger Versand:

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