\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Beschluss vom 17. Juli 2020 \n BEK 2020 19 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend
\n Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichterinnen Clara Betschart und lic. iur. Ilaria Beringer, a.o. Gerichtsschreiberin MLaw Cécile Annen.
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen
\n A.________ AG, Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________, Gesuchsteller und Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
\n \n \n \n \n \n \n \n betreffend
\n provisorische Rechtsöffnung
\n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 30. Januar 2020, ZES 2020 38);- \n \n \n \n hat die Beschwerdekammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. Mit Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. xx des Betreibungskreises Altendorf Lachen SZ vom 13. Dezember 2018 betrieb die C.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) die A.________ AG; nachfolgend Beschwerdeführerin) für Forderungen von Fr. 406‘093.03 nebst 0.5 % Zins seit dem 26. Oktober 2015, Fr. 101‘508.84 nebst 0.5 % Zins seit dem 19. Oktober 2015, Fr. 253‘772.09 nebst 0.5 % Zins seit dem 2. Dezember 2015, Fr. 710‘713.27 sowie für die Betreibungskosten von Fr. 413.30 (Vi-act 1/4, S. 1). Die Beschwerdeführerin erhob fristgerecht Rechtsvorschlag bezüglich der gesamten Forderung (Vi-act. 1/4, S. 2). \n Am 25. Januar 2019 beantragte die Beschwerdegegnerin die provisorische Rechtsöffnung und die Beseitigung des Rechtsvorschlags für den Betrag von Fr. 710‘713.27 und für den Betrag von Fr. 253‘772.09 nebst 0.5 % Zins seit dem 2. Dezember 2015 (Vi-act. 1). Mit Stellungnahme vom 12. März 2019 stellte die Beschwerdeführerin den Antrag, es sei auf das Gesuch nicht einzutreten, eventualiter sei es abzuweisen (Vi-act. 5). Weitere Eingaben datieren vom 3. April 2019 (Vi-act. 7, Beschwerdegegnerin) und 2. Mai 2019 \n (Vi-act. 11, Beschwerdeführerin). Mit Verfügung vom 6. Mai 2019 trat der Einzelrichter am Bezirksgericht March mangels Zuständigkeit nicht auf das Gesuch ein (Vi-act. 13). Dagegen erhob die Beschwerdegegnerin Beschwerde beim Kantonsgericht, welches die Zuständigkeit des Bezirksgerichts March bejahte und die Sache zur materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurückwies (BEK 2019 97 vom 5. November 2019). \n Mit Verfügung vom 30. Januar 2020 erteilte die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin für den Betrag von Fr. 253‘772.09 nebst 0.5 % Zins seit dem 2. Dezember 2015 die provisorische Rechtsöffnung und wies das Gesuch im Betrag von Fr. 710‘713.27 ab. Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin am 9. Februar 2020 Beschwerde und stellte folgende Rechtsbegehren (KG-act. 1): \n \n Die Verfügung des Bezirksgerichtes March vom 30.01.2020 (ZES 20 38) sei aufzuheben und die Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Altendorf Lachen sei zu verweigern. \n Eventualiter sei die Verfügung des Bezirksgerichtes March vom 30.01.2020 (ZES 20 38) aufzuheben und der Vorinstanz zur Erhebung der erheblichen Beweise zurückzuweisen. \n Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für alle Instanzen zulasten der Beschwerdegegnerin. \n \n Am 21. Februar 2020 reichte die Beschwerdegegnerin eine Beschwerdeantwort ein und stellte den Antrag, die Beschwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin abzuweisen, soweit auf sie einzutreten sei (KG-act. 7). Die Beschwerdeführerin nahm am 4. März 2020 erneut Stellung (KG-act. 9). \n 2. Das Verfahren vor Schweizer Gerichten richtet sich auch bei internationalen Sachverhalten grundsätzlich nach der ZPO (Schnyder/Grolimund, in: Honsell/\u200CVogt/\u200CSchnyder/\u200CBerti [Hrsg.], Basler Kommentar, Internationales Privatrecht, 3. A., 2013, N 22 zu