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Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 01.06.2017 BEK 2016 183

1. Juni 2017·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht Beschwerdekammer·HTML·465 Wörter·~2 min·7

Zusammenfassung

Einstellung Strafverfahren (Veruntreuung, Betrug, ungetreue Geschäftsbesorgung, etc.) | Einstellung Strafverfahren

Volltext

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 1. Juni 2017 \n BEK 2016 133, 181 und 183 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Clara Betschart und Josef Reichlin, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch.

\n \n \n \n   \n \n \n \n   In Sachen

\n   A.________, \n Anzeigeerstatter und Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,   gegen   1. Kantonale Staatsanwaltschaft, Postfach 75, SSB, 8836 Bennau, \n Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, \n vertreten durch Staatsanwalt C.________, 2. D.________  

\n \n \n \n   \n \n \n \n betreffend

\n Einstellung Strafverfahren (Veruntreuung, Betrug, ungetreue Geschäftsbesorgung, etc.)

\n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung der kantonalen Staatsanwaltschaft vom 17. November 2016, SUB 2013 229);- \n   \n   \n   \n   \n hat die Beschwerdekammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. A.________ beschuldigt D.________, ehemaliger einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat und Geschäftsführer der H._____firma E.________, seinen Vater, F.________., bzw. dessen Stiftung G.________ am 6. September 1998 zum Abschluss von Vereinbarungen (U-act. 8.1.08 f.) bewogen zu haben. F.________. habe in der Folge der UBS AG in Zug zur Sicherung der Bankkredite der E.________ für H.___käufe im Betrag von vier Millionen DM bzw. 600‘000.00 USD sein Vermögen verpfändet. D.________ soll entgegen den Vereinbarungen weder diese Sicherheiten abgelöst noch die vertraglichen Gegenleistungen (Gesellschafts- sowie Gewinnbeteiligung in der Höhe von 1.35 Millionen DM) erbracht und danach die 2002 in Konkurs gefallene und 2006 gelöschte E.________ (Handelsregisterauszug in U-act. 8.1.08) ausgehöhlt haben, so dass die Begleichung der Bankkredite unterblieb und F.________. mit seinem Vermögen für den Kreditausfall habe einstehen müssen. Den Vorwürfen von A.________ begegnete D.________ mit der Strafanzeige vom 11. Juni 2012 wegen Verleumdung, falscher Anschuldigung, usw. (in SUB 2013 293 U-act. 8.1.01 mit Nachtrag vom 23. April 2014 bzw. U-act. 8.2.01; vgl. dazu separaten Beschluss BEK 2016 182). Darauf erhob A.________ seinerseits am 23. April 2013 gegen D.________ Strafanzeige mit den oben zusammenfassend wiedergegebenen Beschuldigungen (U-act. 8.1.01; mit Nachträgen vom 14. Januar 2014 bzw. U-act. 3.1.10, 16. Februar 2015 bzw. U-act. 3.1.18, 9. Juni 2015 bzw. U-act. 3.1.23, 10. Dezember 2015 bzw. U-act. 3.1.25). Die kantonale Staatsanwaltschaft eröffnete gegen D.________ eine Strafuntersuchung wegen diversen Straftatbeständen (SUB 2013 229), unter anderem auch wegen des Vorwurfs, D.________ soll seine Anzeige vom 11. Juni 2012 wider besseres Wissen erstattet und deswegen sich der Verleumdung, der falschen Anschuldigung bzw. der Irreführung der Rechtspflege schuldig gemacht zu haben. \n Am 16. September 2016 beantragte der Beschuldigte dem Kantonsgericht, es seien von der Polizei bei der UBS herausverlangte Aktenstücke aus den Strafakten zu entfernen (BEK 2016 133). Mit Verfügung vom 17. November 2016 stellte die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren (SUB 2013 229) gegen den Beschuldigten wegen Veruntreuung, Misswirtschaft, ungetreue Geschäftsbesorgung, Betrug, Verleumdung, falsche Anschuldigung und Irreführung der Rechtspflege gestützt auf

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