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Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 31.05.2017 BEK 2016 102

31. Mai 2017·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht Beschwerdekammer·HTML·476 Wörter·~2 min·7

Zusammenfassung

Einstellung Strafverfahren (133, 126 / 123, 186 StGB) | Einstellung Strafverfahren

Volltext

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 31. Mai 2017 \n BEK 2016 102 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Josef Reichlin und Hannelore Räber, Gerichtsschreiber MLaw Patrick Neidhart.

\n \n \n \n   \n \n \n \n   In Sachen

\n   A.________, \n Privatkläger und Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin B.________   gegen   1. Staatsanwaltschaft Innerschwyz, Postfach 562, Schmiedgasse 21, 6431 Schwyz, \n Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, \n vertreten durch Staatsanwältin C.________, 2. F.________, \n Beschuldigter und Beschwerdegegner,  

\n \n \n \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n Einstellung Strafverfahren (Raufhandel, Tätlichkeiten / einfache Körperverletzung, Hausfriedensbruch)

\n \n \n \n (Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Innerschwyz vom 22. Juli 2016, SUI 2015 7308);- \n   \n   \n hat die Beschwerdekammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. Am 10. Juli 2015 ereignete sich zwischen 00:30 Uhr und 01:30 Uhr an der H.strasse in K.________ eine tätliche Auseinandersetzung zwischen A.________ und D.________, zu welcher G.________, E.________, F.________ und I.________ in der Folge hinzustiessen. E.________ alarmierte um 00:58 Uhr die Kantonspolizei Schwyz (U-act.8.1.01, S. 6). Die ausgerückte Polizeipatrouille stellte bei A.________ und D.________ Verletzungen fest. Ein Atemalkoholtest ergab zudem, dass sowohl A.________ (1.79 Promille) als auch I.________ (1.85 Promille) stark alkoholisiert waren (U-act. 8.1.15 und 8.1.20). Am 25. Juli 2015 stellte A.________ gegen D.________, G.________, E.________ und F.________ Strafantrag wegen Tätlichkeit, Körperverletzung und Hausfriedensbruchs (U-act. 8.1.06). Die Kantonspolizei Schwyz befragte in der Folge die beteiligten Personen teils mehrfach (U-act. 8.1.07-8.1.14). Nachdem die Staatsanwaltschaft Innerschwyz am 23. November 2015 eine Strafuntersuchung gegen A.________ eröffnet hatte (U-act. 9.0.01), eröffnete sie am 27. Mai 2016 auch gegen D.________ (U-act. 9.0.03), G.________ (U-act. 9.0.04), E.________ (U-act. 9.0.05) und F.________ (U-act. 9.0.06) je eine Strafuntersuchung. Mit Einstellungsverfügungen vom 22. Juli 2016 stellte die Staatsanwaltschaft Innerschwyz die Strafuntersuchungen gegen D.________ (U-act. 12.1.01), G.________ (U-act. 12.2.01), E.________ (U-act. 12.3.01) und F.________ (U-act 12.4.01) ein. \n Gegen diese Einstellungsverfügungen erhob A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 8. August 2016 je Beschwerde beim Kantonsgericht (Verfahren BEK 2016 100-103). Im vorliegenden Verfahren gegen F.________ (nachfolgend Beschuldigter) stellte der Beschwerdeführer folgende Anträge (KG-act. 1): \n 1. Die Einstellungsverfügung vom 22.7.2016 i.S. SUI 2015 7308 sei aufzuheben und F.________ sei wegen Körperverletzung, evtl. Tätlichkeit, und Hausfriedensbruch zum Nachteil von A.________ angemessen zu bestrafen. \n 2. Es sei A.________ die unentgeltliche Prozessführung unter Beiordnung der Unterzeichnenden als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bewilligen. \n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates. \n Die Staatsanwaltschaft Innerschwyz liess sich mit Eingabe vom 19. August 2016 vernehmen und beantragte, die Beschwerde kostenpflichtig abzuweisen (KG-act. 5). Der Beschuldigte reichte keine Beschwerdeantwort ein. Mit Eingabe vom 25. August 2016 liess der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht weitere Unterlagen zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zukommen (KG-act. 7). \n 2. a) Nach Beendigung des Untersuchungsverfahrens entscheidet die Staatsanwaltschaft, ob ein Strafbefehl zu erlassen, Anklage zu erheben oder das Verfahren einzustellen ist (

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