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Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 10.04.2018 ZK2 2017 22

10. April 2018·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 2. Zivilkammer·HTML·568 Wörter·~3 min·2

Zusammenfassung

vorsorgliche Massnahmen (Besuchsrecht) | Vors. Massnahmen Scheidung

Volltext

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 10. April 2018 \n ZK2 2017 22 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl, Gerichtsschreiberin lic. iur. Cornelia Spörri-Kessler.

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________, Gesuchsteller und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________,   gegen   C.________, Gesuchsgegnerin und Berufungsgegnerin,     D.________, Weitere Verfahrensbeteiligte, vertreten durch Rechtsanwalt E.________,    

\n \n \n betreffend

\n vorsorgliche Massnahmen (Besuchsrecht)

\n \n \n \n (Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 30. Dezember 2016, ZES 2014 584);- \n   \n   \n hat die 2. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. Die Parteien heirateten am ________ vor dem Zivilstandsamt in Lachen SZ. Aus der Ehe ging die gemeinsame Tochter D.________, hervor. Mit Bezug auf F.________, dem inzwischen mündigen Sohn der Gesuchsgegnerin, geb. 15. Dezember 1995, ist vor dem Bezirksgericht March ein Verfahren um Anfechtung der Vaterschaftsanerkennung hängig. \n B. Am 14. Februar 2011 macht die Gesuchsgegnerin beim Einzelrichter am Bezirksgericht March die Scheidung anhängig (ZEO 2011 9). Im Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen bzw. Abänderung der Eheschutzmassnahmen (SV 08 168) verfügte der Einzelrichter am 19. August 2013 unter anderem was folgt (ZES 11 511; Vi-act. C20): \n 1. In teilweiser Gutheissung des gesuchstellerischen Rechtsbegehrens Ziff. 2 sowie in Abänderung von Ziff. 3 der Vereinbarung der Parteien vom 20./21. Januar 2009, genehmigt mit Verfügung vom 22.02.2009 (SV 08 168), und von Ziff. 1 der Vereinbarung der Parteien vom 13.07.2011, genehmigt mit Verfügung vom 14.07.2011 (ZES 11 135), \n wird der Gesuchsgegner/Vater im Sinne der Erwägungen berechtigt erklärt, die Tochter D.________, \n -  je am ersten und dritten Wochenende eines jeden Monats von Freitag, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 18.00 Uhr; \n - in den geraden Jahren über Weihnachten vom 24. Dezember, 17.00 Uhr, bis 25. Dezember, 17.00 Uhr, über Pfingsten von Freitag, 17.00 Uhr, bis Pfingstmontag, 17.00 Uhr, und über Neujahr vom 31. Dezember, 17.00 Uhr, bis 1. Januar, 17.00 Uhr; \n -  in den ungeraden Jahren über Weihnachten vom 25. Dezember, 17.00 Uhr, bis 26. Dezember, 17.00 Uhr, über Ostern von Karfreitag, 10.00 Uhr, bis Ostermontag, 17.00 Uhr, und am 1. August sowie an Auffahrt jeweils von 10.00 Uhr bis zum darauf folgenden Morgen um 08.00 Uhr; \n zu sich auf Besuch sowie – bei zweimonatiger Vorankündigung – während den Schulferien für insgesamt 5 Wochen pro Jahr (wovon jeweils während den Sommerferien max. zwei Wochen und in allen übrigen Schulferien max. eine Woche bezogen werden dürfen/darf) auf eigene Kosten mit sich in die Ferien zu nehmen. \n   \n 2. Der zuständige Besuchsrechtsbeistand, aktuell G.________, wird beauftragt, die Einhaltung des vorliegend abgeänderten Besuchs-, Feiertags- und Ferienrechts zu überwachen, die Besuche und Ferien wenn nötig klar zu koordinieren, die Parteien bei der Umsetzung der Regelung so weit möglich zu unterstützen und im Streitfall zwischen ihnen zu vermitteln. \n   \n   \n C. In dem von der Gesuchsgegnerin am 14. Februar 2011 anhängig gemachten Scheidungsverfahren (ZEO 11 9) sistierte der Einzelrichter nach Einholung des Kinderpsychologischen Gutachtens des Instituts O.________, vom 29. April 2014 (Vi-act. D1 = KG-act. 4/1) dieses damals geltende Besuchs-/Ferienrecht mit prozessleitender Verfügung vom 22. Mai 2014 von Amtes wegen (Dispositivziffer 3; Vi-act. C22 = KG-act. 1/5). Das Kantonsgericht qualifizierte diesen Entscheid als Abänderung einer vorsorglichen Massnahme im Sinne von

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