\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz
\n 1
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Urteil vom 4. Juli 2019 \n ZK1 2019 9 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend
\n Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, Pius Schuler und Jörg Meister, Gerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen
\n A.________ GmbH, Klägerin und Berufungsführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________, Beklagter und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend
\n gesellschaftsrechtliche Verantwortlichkeit (nichtbezahlte BVG-Beiträge)
\n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Küssnacht am Rigi vom 29. November 2018, ZEV 2018 4);- \n \n \n \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. Mit Übertragungsvertrag vom 18. Oktober 2013 verkauften C.________ und E.________ sämtliche Stammanteile der F.________ GmbH mit Sitz in Thun von insgesamt Fr. 20'000.00 an G.________. Die Verkäuferschaft bestätigte mit ihrer Unterschrift, dass die zu übertragenden Stammanteile frei von Rechten Dritten sind, unter Aufhebung jeglicher Gewährleistung (Vi-KB 3). Am 31. Oktober 2013 firmierte G.________ die F.________ GmbH in die A.________ GmbH mit Sitz in Küssnacht am Rigi um, mit Publikation im Amtsblatt vom ________ (Vi-KB 4 und 5). G.________ ist der einzige Gesellschafter der A.________ GmbH (Vi-KB 4). \n Weder C.________ noch E.________ noch G.________ schlossen die F.________ GmbH bzw. die A.________ GmbH bei einer BVG-Einrichtung an und bezahlten entsprechend auch keine BVG-Beiträge ein. Am 4. Januar 2016 verfügte die Stiftung Auffangeinrichtung BVG gegenüber der A.________ GmbH den Zwangsanschluss rückwirkend per 1. Januar 2006 \n (Vi-BB 2, S. 2 lit. A.b). Mit Schreiben vom 1. April 2017 stellte die Stiftung Auffangeinrichtung BVG der A.________ GmbH Rechnung in der Höhe von Fr. 38'761.00 (Vi-KB 7). \n B. Am 6. März 2018 reichten die A.________ GmbH und G.________ beim Bezirksgericht Küssnacht innert der dreimonatigen Weisungsfrist Klage gegen C.________ und E.________ ein mit folgenden Rechtsbegehren (Vi-act. A/I): \n 1. Die Beklagten Ziff. 1 und 2 seien um Ersatz von Vorsorgebeiträgen für die Berufliche Vorsorge in den Jahren 2006-2009 von Fr. 16'904.20 und von Kosten aus verspäteter Meldung von Fr. 5'600.00, somit total Fr. 22'504.20, zuzüglich Zins von 5 % seit dem 4. Januar 2016, alles unter solidarischer Haftbarkeit, zu verpflichten. \n 2. Zusätzlich sei im gleichen Verfahren die Ersatzpflicht jedes einzelnen Beklagten gerichtlich festzusetzen. \n 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie solidarischer Haftbarkeit zulasten der Beklagten Ziff. 1 und 2. \n Mit Klageantwort vom 22. Mai 2018 trugen C.________ und E.________ auf Abweisung der Klage an, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie solidarischer Haftbarkeit zulasten der Kläger (Vi-act. A/II). \n Nach Durchführung der mündlichen Hauptverhandlung vom 23. November 2018 erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Küssnacht am Rigi mit Urteil vom 29. November 2018 Folgendes: \n 1. a) Es wird davon Vormerk genommen, dass der Kläger Ziff. 2 am Schluss der mündlichen Hauptverhandlung vom 23.11.2018 den Rückzug seiner Klage zu Protokoll erklärt hat, und dementsprechend wird die Klage des Klägers Ziff. 2 vom 06.03.2018 als zufolge Klagerückzugs erledigt bzw. gegenstandslos geworden am Protokoll abgeschrieben. \n b) Die Klage der Klägerin Ziff. 1 wird abgewiesen. \n 2. Hinsichtlich der Prozesskosten, bestehend aus den Gerichtskosten und der Parteientschädigung (cf.