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Bundesverwaltungsgericht 27.12.2011 E-7788/2008

27. Dezember 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·976 Wörter·~5 min·6

Zusammenfassung

Asyl und Wegweisung | Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 30. Oktober 2008

Volltext

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­7788/2008 Urteil   v om   2 7 .   D e z embe r   2011   Besetzung Einzelrichter Walter Stöckli, mit Zustimmung von Richter Bruno Huber; Gerichtsschreiber Thomas Hardegger. Parteien A._______, geboren am (…), Afghanistan, (…), Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz Gegenstand Asyl und Wegweisung;  Verfügung des BFM vom 30. Oktober 2008 / N (…).

E­7788/2008 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer, ein aus der Provinz B._______ stammender  Hazara,  seinen  Heimatstaat  eigenen  Angaben  zufolge  im  Herbst  2005  verliess, sich anschliessend rund zwei Jahre lang im Iran aufhielt und via  die Türkei  und Griechenland am 12.  Juli  2007 auf  dem Landweg  in  die  Schweiz  gelangte,  wo  er  am  15.  Juli  2007  im  Empfangs­  und  Verfahrenszentrum Basel um Asyl nachsuchte, dass er im Rahmen der summarischen Befragung vom 20. Juli 2007 und  der  einlässlichen  direkten  Anhörung  durch  das  Bundesamt  vom  27.  August 2007  im Wesentlichen vorbrachte, er  sei  im Herbst 2005  in den  Iran  gereist,  um  seinen  Vater  zu  suchen,  der  zum  Zeitpunkt,  als  die  Taliban Kabul  eingenommen hätten,  in  den  Iran  gereist  sei,  um dort  zu  arbeiten  und  sein  (…)  operieren  zu  lassen,  sowie  weiter  angab,  den  Heimatsstaat  verlassen  zu  haben,  weil  das  Leben  in  Afghanistan  schwierig gewesen sei, dass  seine  Mutter,  er  und  seine  Geschwister  in  Afghanistan  auf  den  Feldern  fremder  Leute  hätten  arbeiten müssen,  nachdem die Mutter  ihr  letztes  Stück  Land  im  Jahr  1998  habe  veräussern  müssen,  um  der  Familie das Überleben zu ermöglichen, dass er (…), dass er  in Afghanistan nie Probleme mit Personen, Organisationen oder  Behörden gehabt habe, dass  er  sich  im  Iran  illegal  aufgehalten  und  nie  um  ein  Bleiberecht  bemüht  habe,  weil  er  ansonsten  verhaftet  und  wohl  nach  Afghanistan  abgeschoben  worden  wäre,  wo  ihn  schlechte  Arbeits­  und  Lebensperspektiven erwartet hätten, dass  ihm auch die Auszahlung einer Rückkehrhilfe nichts nützen würde,  da  er  sich  in  Afghanistan  um  seine  (…bestimmte  Angehörige…)  kümmern, bald heiraten und ein Haus mieten müsste, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  30.  Oktober  2008  –  eröffnet  am  5.  November 2008 – das Asylgesuch des Beschwerdeführers abwies, seine  Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den Vollzug anordnete,

E­7788/2008 dass  das  Bundesamt  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Vater  des  Beschwerdeführers  sei  vor mehr  als  zehn  Jahren, mithin  als  Letzterer  noch  ein  Kind  gewesen  sei,  verschollen,  weshalb  kein  genügend  enger  Kausalzusammenhang  zwischen  der  damaligen  Verfolgung  durch  die  Taliban  und  der  Ausreise  des  Beschwerdeführers  im Jahr 2005 bestehe, dass Nachteile, die auf die allgemeinen politischen, wirtschaftlichen oder  sozialen Lebensbedingungen in einem Staat zurückzuführen seien, keine  Verfolgung im asylrechtlichen Sinn darstellten,  dass somit keine flüchtlingsrechtlich relevanten Ausreisegründe vorlägen,  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht  erfülle  und  das  Asylgesuch abzulehnen sei, dass  der  Beschwerdeführer  am  4.  Dezember  2008  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  gegen  die  Verfügung  des  BFM  erhob und in materieller Hinsicht beantragte, diese sei aufzuheben, es sei  ihm Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen,  subeventualiter  sei  die  Unzulässigkeit  des  Wegweisungsvollzugs  festzustellen  und  die  vorläufige  Aufnahme  anzuordnen, dass  er  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  um  Gewährung  der  unentgeltlichen Rechtspflege (Kostenbefreiung und Verbeiständung) und  um Verzicht auf Erhebung eines Kostenvorschusses ersuchte, dass  mit  der  Beschwerde  drei  Arztberichte  vom  14.,  16.  und  17.  November  2008  und  die  angefochtene  Verfügung  in  Kopie  eingereicht  sowie  eine  Fürsorgebestätigung  vom  5.  Dezember  2008  nachgeliefert  wurden, dass  der  Instruktionsrichter  mit  Zwischenverfügung  vom  12.  Dezember  2008  auf  einen  Kostenvorschuss  verzichtete,  die  Behandlung  des  Gesuchs  um Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung  auf  einen  späteren Zeitpunkt verschob, das Gesuch um Gewährung der amtlichen  Verbeiständung abwies und das BFM zu einer Vernehmlassung einlud, dass  Letzteres  sich  am  8.  Januar  2009  zum  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  unter  dem  Aspekt  der  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzug  äusserte  und  die  Abweisung  der  Beschwerde  beantragte

E­7788/2008 dass  dem  Beschwerdeführer  mit  Zwischenverfügung  vom  2.  Februar  2009 Gelegenheit zur Einreichung einer Replik bis zum 17. Februar 2009  gegeben wurde, welche dieser nicht nutzte,  dass am 7. April 2009 die Kopie einer Aufnahmeanmeldung bei  (…eine  bestimmte  Klinik…)  vom  3.  April  2009  für  eine  im  Rahmen  einer  zweitägigen Hospitalisation operativ zu behebende Meniskusbehandlung  vom 15. Mai 2009 und am 9. Juni 2009 ärztliche Schreiben vom 15. Mai  2009 sowie eine DVD der Klinik eingereicht wurden, dass das Gericht  die DVD am 12.  Juni  2009 an den Beschwerdeführer  retournierte,  da  es  aufgrund  des  Arztzeugnisses  vom  15.  Mai  2009  genügend  Aufschluss  über  den  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers erhalten hatte, dass mit Schreiben vom 9. Juli 2009 eine Kopie des Operationsberichts  vom 18. Mai 2009 nachgereicht und dabei geltend gemacht wurde, es sei  ein weiterer ärztlicher Termin vereinbart worden, weil postoperativ starke  Schmerzen aufgetreten seien, dass  mit  Zuschrift  vom  8.  Oktober  2009  auf  weitere  Termine  beim  Physiotherapeuten  (…)  hingewiesen  und  ausgeführt  wurde,  es  werde  noch  lange  dauern,  bis  das  Knie  belastbar  und  der  Beschwerdeführer  arbeitsfähig sei, dass  am  22.  April  2010  die  Fotokopien  einer  CD  betreffend  die  Knieuntersuchung  vom  13.  April  2010  und  des  Umschlags  der  Röntgenbilder  (…  ein  bestimmtes  Institut…)  sowie  am  6.  Mai  2010  weitere,  vom  14.  beziehungsweise  28.  April  2010  datierte,  Arztberichte  nachreicht wurden, dass  das  Gericht  das  BFM  am  2.  September  2011  wegen  der  veränderten  Situation  in  Afghanistan  zu  einer  weiteren  Stellungnahme  einlud, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  15.  September  2011  in  teilweiser  Wiedererwägung die Ziffern 4 und 5 seiner Verfügung vom 30. Oktober  2008  aufhob  und  den  Beschwerdeführer  wegen  Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs vorläufig aufnahm, dass  das  Gericht  den  Beschwerdeführer  mit  Verfügung  vom  20.  September  2011  anfragte,  ob  er  unter  diesen  Umständen  die 

E­7788/2008 Beschwerde,  soweit  nicht  gegenstandslos  geworden,  zurückziehen  möchte, dass der Beschwerdeführer darauf nicht reagierte, und zieht in Erwägung, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  in  der  Regel  –  so  auch  vorliegend  –  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des Bundesgesetzes  vom 20. Dezember 1968 über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]  i.V.m.  Art. 31 ff.  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass sich das Verfahren nach dem VGG richtet, soweit das AsylG nichts  anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG sowie Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist­ und formgerecht eingereichte Beschwerde unter  Vorbehalt der nachstehenden Ausführungen einzutreten ist (Art. 108 Abs.  1 AsylG und 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG sowie Art. 52 VwVG), dass mit  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird  (Art.  111  Bst.  e  AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um eine solche handelt, weshalb das Urteil  nur  summarisch  zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl  gewährt  (Art. 2 Abs. 1  AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die  in  ihrem Heimatstaat oder 

E­7788/2008 im  Land,  in  dem  sie  zuletzt  wohnten,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt  sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass  der  Hauptantrag  auf  Asylgewährung  nur  mit  den  aus  den  Sachvorträgen bereits bekannten Ereignissen (allgemein schlechte Lage  im Heimatstaat und Beinverletzung) begründet wird, dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  zu  Recht  und  mit  zutreffender  Begründung  die  zentralen  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  als  flüchtlings­  und  asylrechtlich  nicht  relevant  qualifiziert hat, dass bezüglich der Argumentation vollumfänglich auf die vorinstanzlichen  Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, dass  es  dem  Beschwerdeführer  somit  nicht  gelingt,  die  Flüchtlingseigenschaft  nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu  machen,  weshalb  das  Bundesamt  das  Asylgesuch  zu  Recht  abgelehnt  hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs in der Regel die Wegweisung aus  der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton  keine  Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und  kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht,  weshalb  die  Wegweisung  vom  BFM  zu  Recht  angeordnet wurde (BVGE 2009/50 E. 9), dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt,  wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und  Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass  die  drei  Voraussetzungen  eines  Verzichts  auf  den  Wegweisungsvollzug  (Unzulässigkeit,  Unzumutbarkeit,  Unmöglichkeit)  alternativer  Natur  sind  und  dieser,  sobald  eine  von  ihnen  erfüllt  ist,  als  undurchführbar  zu  betrachten  und  die  weitere  Anwesenheit  in  der  Schweiz  gemäss  den  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  zu  regeln ist,

E­7788/2008 dass indessen das BFM am 15. September 2011 im Rahmen des zweiten  Schriftenwechsels die Ziffern 4 und 5 des Dispositivs der angefochtenen  Verfügung  wiedererwägungsweise  aufgehoben  und  den  Beschwerdeführer wegen Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung  vorläufig  aufgenommen  hat,  weshalb  die  Beschwerde  im  Vollzugspunkt  infolge Wegfalls  des  Anfechtungsobjektes  gegenstandslos  geworden  ist  und  sich  weitere  Erörterungen  zur  Durchführbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs erübrigen, dass zusammenfassend festzustellen ist, dass es dem Beschwerdeführer  bezüglich  der  Nichtanerkennung  als  Flüchtling,  der  Verweigerung  des  Asyls und der Anordnung der Wegweisung nicht gelungen  ist, darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt  unrichtig  und  unvollständig  feststellt  oder  unangemessen  ist,  weshalb  die Beschwerde  abzuweisen  ist,  soweit  sie  nicht gegenstandslos geworden ist, dass  der  Beschwerdeführer  mit  seinen  Begehren  insofern  teilweise  durchgedrungen ist, als die Vorinstanz im zweiten Schriftenwechsel seine  vorläufige Aufnahme angeordnet hat, dass  dieses Durchdringen  im Wegweisungsvollzugspunkt  praxisgemäss  als hälftiges Obsiegen zu werten ist, dass  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung  abzuweisen ist, da die Beschwerde nach der teilweisen Wiedererwägung  durch  das  BFM  im  nicht  gegenstandslos  gewordenen  Teil  aussichtslos  geworden  ist,  womit  eine  Voraussetzung  für  die  Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung  weggefallen  ist  (vgl.  Art.  65  Abs.  1  VwVG),  zumal  dem  Beschwerdeführer  Gelegenheit  zum  kostenlosen  Beschwerderückzug gegeben wurde, dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  dem  Beschwerdeführer  die  Hälfte der Verfahrenskosten, nämlich Fr. 300.– aufzuerlegen sind (Art. 63  Abs. 1 VwVG und Art. 2  f. des Reglements vom 21. Februar 2008 über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2]), dass  aufgrund  der  Akten  davon  auszugehen  ist,  dass  dem  nicht  vertretenen  Beschwerdeführer  im  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  keine  notwendigen  und  verhältnismässig 

E­7788/2008 hohen  Kosten  erwachsen  sind,  weshalb  keine  Parteientschädigung  zu  entrichten ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 VGKE). (Dispositiv nächste Seite)

E­7788/2008 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die  Beschwerde  wird  abgewiesen,  soweit  sie  nicht  als  gegenstandslos  geworden abgeschrieben wird. 2.  Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung  wird  abgewiesen. 3.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  300.–  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4.  Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 5.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Walter Stöckli Thomas Hardegger Versand:

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