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Bundesverwaltungsgericht 08.11.2011 E-5957/2011

8. November 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·930 Wörter·~5 min·2

Zusammenfassung

Flughafenverfahren (Asyl und Wegweisung) | Flughafenverfahren (Asyl und Wegweisung); Verfügung des BFM vom 24. Oktober 2011

Volltext

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­5957/2011 Urteil   v om   8 .   No v embe r   2011   Besetzung Einzelrichter Bruno Huber, mit Zustimmung von Richter Martin Zoller;   Gerichtsschreiber Jonas Tschan. Parteien A._______, geboren (…), Staat unbekannt,   vertreten durch Tobias Heiniger, Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM),  Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Asyl und Wegweisung (Flughafenverfahren);  Verfügung des BFM vom 24. Oktober 2011 / N (…).

E­5957/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  minderjährige  Beschwerdeführer  –  eigenen  Angaben  zufolge  staatenloser  Palästinenser  –  den  Gazastreifen  am  4.  Oktober  2011  verlassen haben will,  auf dem Luftweg  in die Schweiz gelangte und am         (…) im Transitbereich des Flughafens Zürich um Asyl nachsuchte, dass  das  BFM  ihm  gleichentags  die  Einreise  in  die  Schweiz  vorläufig  verweigert  und  ihm  für  die  Dauer  des  weiteren  Asylverfahrens  bis  maximal    60  Tage  der  Transitbereich  des  Flughafens  Zürich  als  Aufenthaltsort zugewiesen wurde, dass  der  Beschwerdeführer  am  (…)  summarisch  befragt  und  am  (…)  durch  den  Dienst  Flughafenverfahren  des  BFM  einlässlich  zu  den  Asylgründen angehört wurde, dass  er  dabei  im  Wesentlichen  vorbrachte,  sein  Vater  sei  umgebracht  worden und er habe Angst vor dem Krieg, dass er mit einem anderen Jungen und einem Mann namens B._______  in  die  Schweiz  gekommen  sei,  wobei  letzterer  sich  um  alle  Reisemodalitäten  gekümmert  habe  und  am  Flughafen  Zürich  plötzlich  verschwunden sei, dass  das  BFM mit  Verfügung  vom  24. Oktober 2011  –  eröffnet  am  25.  Oktober  2011  –  feststellte,  der  Beschwerdeführer  erfülle  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht,  dessen  Asylgesuch  ablehnte  und  die  Wegweisung  aus  dem  Transitbereich  des  Flughafens  Zürich  sowie  den  Vollzug anordnete, dass das Bundesamt zur Begründung seines Entscheids im Wesentlichen  ausführte,  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  hielten  den  Anforderungen  an  die  Glaubhaftigkeit  gemäss  Art.  7  des  Asylgesetzes  vom       26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand, dass  er  zu  seinen  Familienangehörigen  dürftige  Angaben  gemacht  und  länderspezifische Fragen zum Gazastreifen nicht oder falsch beantwortet  habe,  obwohl  er  seinen Angaben  zufolge  seit  seiner Geburt  dort  gelebt  habe, dass  seine  Ausführungen  bezüglich  der  Ausreise  und  der  Route  in  die  Schweiz völlig realitätsfremd seien,

E­5957/2011 dass  es  nicht  Aufgabe  der  Asylbehörden  sei,  bei  fehlenden  Hinweisen  seitens  des  Beschwerdeführers  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  zu  forschen,  falls  dieser  –  wie  vorliegend –  seiner  Mitwirkungspflicht  im  Rahmen  der  Sachverhaltsermittlung  nicht  nachkomme und die Asylbehörden zu täuschen versuche, dass davon auszugehen sei, er sei an seinem tatsächlichen Herkunftsort  nicht gefährdet, dass  der  Beschwerdeführer  durch  seinen  Rechtsvertreter  mit  Eingabe  vom  31.  Oktober  2011  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  erhob und  in materieller Hinsicht beantragt, die Verfügung des BFM sei  aufzuheben  und  die  Sache  sei  zu  weiterführenden  Abklärungen  sowie  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen,  wobei  ihm  die  Einreise  in  die  Schweiz  zu  bewilligen  sei,  eventualiter  sei  festzustellen,  dass  er  die  Flüchtlingseigenschaft  erfülle  und  es  sei  ihm  Asyl  zu  gewähren,  sub­eventualiter  sei  festzustellen,  dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  unzulässig,  unzumutbar  und  unmöglich  sei  und  die  vorläufige Aufnahme anzuordnen, dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  samt  anwaltlicher  Rechtsverbeiständung  im  Sinne  von      Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) ersucht, dass  zudem  im  Sinne  einer  vorsorglichen  Massnahme  die  Vollzugsbehörden  anzuweisen  seien,  die  Kontaktaufnahme  mit  dem  Heimatstaat sowie jegliche Weitergabe von Daten an denselben bis zum  Entscheid über die Beschwerde zu sistieren, und dass vor einer allfälligen  Ablehnung  derselben  eventuell  bereits  erfolgte  Datenweitergaben  offenzulegen und dem Beschwerdeführer hierzu das rechtliche Gehör im  Hinblick auf subjektive Nachfluchtgründe zu gewähren sei, dass auf die Begründung der Rechtsbegehren, soweit  für den Entscheid  wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, dass  die  Akten  am  2.  November  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht  eingingen (vgl. Art. 109 Abs. 2 AsylG),

E­5957/2011 und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i. V. m.  Art. 31 – 33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG, Art. 50 und  52 VwVG), dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters zu entscheiden  ist  (Art.  111  Bst.  e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend  –  wie  nachfolgend  aufgezeigt – um eine solche handelt, weshalb auf einen Schriftenwechsel  zu  verzichten  und  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt  (Art. 2 Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  anerkannt  wird,  wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat,  solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

E­5957/2011 dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält, dass  Vorbringen  insbesondere  dann  unglaubhaft  sind,  wenn  sie  in  wesentlichen  Punkten  zu  wenig  begründet  oder  in  sich  widersprüchlich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte  oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden, dass  das BFM  in  der  angefochtenen Verfügung ausführlich  und  –  nach  Prüfung der Akten  auch aus Sicht  des Bundesverwaltungsgerichts  –  zu  Recht festgestellt hat, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien sehr  detailarm  ausgefallen,  dies  auch  unter  Berücksichtigung  des  Aspektes  seiner  Minderjährigkeit  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34), dass er kaum imstande war, zu den Umständen des angeblichen Todes  seines Vaters, zu den Reisemodalitäten und zu örtlichen Begebenheiten  in  Gaza  konkrete  Angaben  zu  machen,  beziehungsweise  diese  nicht  geglaubt werden können, dass  die  Angaben  des  Beschwerdeführers  nach  Studium  der  beigezogenen Akten  den Anschein machen,  sie  seien mit  jenen  seines  Reisebegleiters (…) abgesprochen, dass  vorliegend  den  besonderen  Verfahrensbestimmungen  bei  minderjährigen  Asylsuchenden  Rechnung  getragen  worden  ist  (Art.  17  Abs. 3 Bst. a AsylG), dass  es  dem Beschwerdeführer  nicht  gelingt,  die Flüchtlingseigenschaft  nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu  machen,  weshalb  das  Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, dass  auch  die  Ausführungen  in  der  Beschwerdeschrift  an  dieser  Feststellung nichts zu ändern vermögen, dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat  (Art.  44  Abs.  1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  BVGE  2009/50  E.  9  S.  732),  weshalb  die  verfügte Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

E­5957/2011 dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt,  wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art.  44  Abs.  2  AsylG;  Art.  83  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und  Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn  völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen  Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land  gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  einem  Grund  nach  Art.  3  Abs.  1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie  Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art.  5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli  1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser  massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist,  da  es  dem  Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich  erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen,  weshalb  das  in     Art.  5  AsylG  verankerte  Prinzip  des  flüchtlingsrechtlichen Non­Refoulements im vorliegenden Verfahren keine  Anwendung  findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  ersichtlich  sind,  die  im  palästinensischen Autonomiegebiet Gaza droht, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar  erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von  Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nach  Gaza  aufgrund  der  aktuellen  Lage dort grundsätzlich zumutbar ist (so schon [BVGE] 2008/34 E. 11), dass  es  nach  der  Praxis  der  vormaligen  Schweizerischen  Asylrekurskommission  (ARK)  und  nun  auch  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  Aufgabe  der  Asylbehörden  ist,  bei  fehlenden  Hinweisen  seitens  des  Beschwerdeführers  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  zu  forschen,  falls  dieser  –  wie  vorliegend – 

E­5957/2011 seiner  Mitwirkungspflicht  im  Rahmen  der  Sachverhaltsermittlung  nicht  nachkommt und die Asylbehörden zu täuschen versucht, dass der Vollzug der Wegweisung daher auch aus  individueller Hinsicht  als zumutbar einzustufen ist, dass  der  Wegweisungsvollzug  des  Beschwerdeführers  schliesslich  möglich  ist  (vgl.  BVGE  2008/34  E.  12),  da  keine  Vollzugshindernisse  bestehen  (Art.  83  Abs.  2  AuG)  und  der  Beschwerdeführer  vermutungsweise  über  gültige  Reisepapiere  verfügt  respektive  es  ihm  obliegt, bei der Beschaffung solcher Dokumente mitzuwirken (Art. 8 Abs.  4 AsylG),  dass  nach  dem  Gesagten  der  vom  Bundesamt  verfügte  Vollzug  der  Wegweisung zu bestätigen ist, dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist, dass vorliegend keinerlei Anhaltspunkte bestehen, wonach die Vorinstanz  Personendaten  des  Beschwerdeführers  an  die  heimatlichen  Behörden  bekannt gegeben hätte (Art. 97 AsylG), dass  sich  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als  aussichtslos  darstellte,  weshalb  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  samt  anwaltlicher  Rechtsverbeiständung  gemäss     Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG abzuweisen ist, dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  600.–       (Art.  1­3  des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  den  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,                 SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1  VwVG). (Dispositiv nächste Seite)

E­5957/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  samt  anwaltlicher Rechtsverbeiständung wird abgewiesen. 3.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.–  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  an  das  BFM  und  an  das  Migrationsamt des Kantons C._______. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Bruno Huber Jonas Tschan Versand:

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