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Bundesverwaltungsgericht 12.01.2012 E-1983/2009

12. Januar 2012·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,864 Wörter·~9 min·1

Zusammenfassung

Asyl und Wegweisung | Asyl und Wegweisung Verfügung des BFM vom 19. Februar 2009

Volltext

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­1983/2009 Urteil   v om   1 2 .   J a nua r   2012 Besetzung Richterin Gabriela Freihofer (Vorsitz), Richter Hans Schürch, Richterin Jenny de Coulon Scuntaro,  Gerichtsschreiberin Chantal Schwizer. Parteien A._______, geboren am (…), alias B._______, geboren am (…), Sri Lanka, vertreten durch Emil Robert Meier, Rechtsanwalt,  (…) Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM),  Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.  Gegenstand Asyl und Wegweisung Verfügung des BFM vom 19. Februar 2009 / N (…).

E­1983/2009 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer  –  ein  ursprünglich  aus  dem  Norden  des  Landes  stammender  srilankischer  Staatsangehöriger  mit  letztem  Wohnsitz  in  Colombo  –  am  17.  Februar  2008  im  Flughafen  Zürich  um  Asyl nachsuchte, dass  ihm das BFM mit Verfügung vom 17. Februar 2008 die Einreise  in  die  Schweiz  vorläufig  verweigerte,  und  ihm  für  die  Dauer  des  weiteren  Asylverfahrens  den  Transitbereich  des  Flughafens  Zürich  als  Aufenthaltsort  zuwies,  bevor  ihm  am  6.  März  2008  im  Hinblick  auf  ein  Asylverfahren in der Schweiz die Einreise in die Schweiz bewilligt wurde, dass  am  19.  Februar  2008  die  summarische  Befragung  zur  Person  stattfand  und  am  28.  Februar  2008  die  Bundesanhörung  zu  den  Asylgründen erfolgte,  dass  er  anlässlich  der  Kurzbefragung  sowie  der  Anhörung  im  Wesentlichen  geltend  machte,  er  stamme  ursprünglich  aus  Jaffna  respektive  dem  Vanni­Gebiet,  wo  er  zusammen  mit  (…)  und  (…)  aufgewachsen sei, dass  sein  (…) wegen  der Probleme mit  den  LTTE  (Liberation Tigers  of  Tamil  Eelam,  paramilitärische  Befreiungsorganisation;  Anmerkung  Bundesverwaltungsgericht)  aus  Sri  Lanka  geflüchtet  sei,  woraufhin  (…)  von  Militanten  behelligt  und  aufgefordert  worden  sei,  das  von  diesem  angeblich unterschlagene Geld zurückzuerstatten,  dass er (der Beschwerdeführer) deswegen sowie wegen der Kriegswirren  in Sri Lanka zusammen mit (…) und (…) nach C._______ ausgereist sei,  wo er eine Ausbildung als (…) begonnen habe, dass  sich  die  Situation  in  Sri  Lanka  im  Jahre  2002  wieder  entspannt  habe, weshalb er und seine Familie nach Colombo zurückgekehrt seien,  dass er in Colombo seine Ausbildung wieder aufgenommen und ab Ende  des Jahres 2004 zusammen mit einem Kollegen eine Firma gehabt habe,  dass er  im August 2006 von Mitgliedern der Karuna­Gruppe, der TMVP  (Tamil  Makkal  Viduthalai  Pulikal),  entführt  und  nach  Batticaloa  verschleppt worden sei,  http://de.wikipedia.org/wiki/Paramilit%C3%A4r

E­1983/2009 dass er nach rund einer Woche Gefangenschaft in einem dunklen Raum  den dort anwesenden Karuna­Mitgliedern im Informatikbereich und in der  Buchhaltung habe helfen müssen,  dass er  im Januar 2008 mit Hilfe eines Freundes seines (…)  freigekauft  worden und sogleich nach Colombo zurückgekehrt sei,  dass  er  im  Übrigen  weder  politisch  aktiv  gewesen  sei  noch  mit  den  heimatlichen Behörden je Probleme gehabt habe und nie in Haft oder vor  Gericht gewesen sei,  dass  er  aus  Furcht,  erneut  festgenommen  zu  werden,  sein  Heimatland  am 15. Februar 2008 verlassen habe und per Flugzeug über Singapur am  17. Februar 2008 in die Schweiz eingereist sei,  dass  er  durch  seine  Rechtsvertreterin  Beweismittel  in  Kopie  (Ausbildungszertifikate,  Handelsregisterauszug  seines  Geschäfts,  Internetauszüge  einer  Zeitung  vom  28.  Februar  2008,  Paketanschrift)  sowie ein Schreiben von (…) und seinen Pass  im Original zu den Akten  reichen liess,  dass für weitere Einzelheiten auf die Akten verwiesen wird, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  19.  Februar  2009  –  eröffnet  am  23. Februar  2009  –  feststellte,  der  Beschwerdeführer  erfülle  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht,  das  Asylgesuch  ablehnte,  gleichzeitig  die  Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den Vollzug anordnete,  dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  25.  März  2009  –  Datum  Poststempel  –  an  das  Schweizerische  Bundesverwaltungsgericht  durch  den neu mandatierten Rechtsvertreter Beschwerde erheben und – unter  Kosten­ und Entschädigungsfolgen – beantragen liess, die angefochtene  Verfügung sei aufzuheben und dem BFM zur ergänzenden Feststellung  des Sachverhalts und zum neuen Entscheid zurückzuweisen, eventualiter  sei dem Beschwerdeführer Asyl zu gewähren und subeventualiter sei die  Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und das BFM sei  anzuweisen, ihm die vorläufige Aufnahme zu gewähren,  dass  er  in  seiner  Beschwerde  eine  Bestätigung  des  Internationalen  Komitees  des  Roten  Kreuz  (IKRK)  in  Aussicht  stellen  und  das  aktenkundige Schreiben von (…) in Kopie sowie ein (…) beilegen liess, 

E­1983/2009 dass auf die Begründung der Beschwerde, soweit entscheidwesentlich, in  den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, dass die zuständige  Instruktionsrichterin des Bundesverwaltungsgerichts  mit  Zwischenverfügung  vom  1.  April  2009  dem  Beschwerdeführer  Frist  ansetzte  zur  Leistung  eines  Kostenvorschusses  von  Fr.  600.­  und  zur  Einreichung der in Aussicht gestellten Bestätigung des IKRK, dass  der  Kostenvorschuss  am  3.  April  2009  beim  Gericht  einging  und  zwei Schreiben des IKRK vom 8. April 2009 und vom 25. April 2009 am  6. Mai 2009 nachgereicht wurden, dass das BFM  in  seiner Vernehmlassung  vom 10. September  2009 die  Abweisung der Beschwerde beantragte, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsgesuches  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art.105  des  Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]  i.V.m.  Art.  31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, SR 173.110]), dass  eine  solche  Ausnahme  gemäss  Art.  83  Bst.  d  Ziff.  1  BGG  im  vorliegenden Fall nicht gegeben ist, dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art.  108  AsylG  sowie  Art.  105  AsylG  i.V.m.  Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG),  dass  daher  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist, 

E­1983/2009 dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass,  wer  um  Asyl  nachsucht,  die  Flüchtlingseigenschaft  nachweisen  oder zumindest glaubhaft machen muss, dass diese glaubhaft  gemacht  ist, wenn die Behörde  ihr Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält,  wobei  insbesondere  Vorbringen,  die  in  wesentlichen  Punkten  zu  wenig  begründet  oder  in  sich  widersprüchlich  sind,  den  Tatsachen  nicht  entsprechen  oder  massgeblich  auf  gefälschte  oder  verfälschte  Beweismittel abgestützt werden, unglaubhaft sind (Art. 7 AsylG), das  BFM  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  ablehnte,  da  seine  Vorbringen  den  Anforderungen  an  die  Glaubwürigkeit  (recte:  Glaubhaftigkeit) gemäss Art. 7 AsylG nicht standhielten, dass  es  dazu  ausführte,  die  vom  Beschwerdeführer  geltend  gemachte  Entführung durch Angehörige der Karuna­Fraktion  in Colombo sowie die  vorgetragenen  Erlebnisse  als  Häftling  und  sein  Tagesablauf  in  Gefangenschaft  seien  dramatische  Ereignisse,  welche  bei  ihm  tiefe  Eindrücke hätten hinterlassen müssen, dies umso mehr, als dass es sich  bei  der  TMVP  um  eine  äusserst  rücksichtslos  vorgehende  Gruppe  handle,  dass  er  aber  nicht  in  der  Lage  gewesen  sei,  seine  Vorbringen  zu  den  Erlebnissen  und  den  Umständen  seiner  Gefangenschaft  bei  der  TMPV  präzise darzulegen, weshalb seine Schilderungen den Eindruck von nicht  selbst Erlebtem vermitteln würden, dass er den Raum, in welchem er rund eine Woche festgehalten worden  sei,  nicht  konkret  habe  beschreiben  können,  sondern  lediglich  erklärt  habe,  es  sei  ein  dunkler  Raum  gewesen,  über  den  er  nichts  zu  sagen  habe,  dass  die  Aussagen,  es  habe  noch  ein  Klosett  in  der  Ecke  gehabt  und  man habe Papier zum Reinigen erhalten (vgl. Akten BFM A14/17 S.11 f.)  in diesem Zusammenhang nicht spezifisch ausgefallen seien, dass  er  auch  zur  Frage  nach  den  technischen  Möglichkeiten  der  Computer  bei  der  TMVP  lediglich  ausgesagt  habe,  es  seien  normale 

E­1983/2009 Computer  gewesen, mit  deren  technischen Aspekten  er  sich  aber  nicht  beschäftigt habe (vgl. A14/17 S. 9), dass  dieser  Einwand  nicht  nachvollziehbar  sei,  zumal  der  Beschwerdeführer  ein  ausgebildeter  Informatiker  sei  und  mehr  als  ein  Jahr mit diesen Geräten bei der TMVP habe arbeiten müssen,  dass ferner auch seine weiteren Angaben zu seinen Arbeitsinstrumenten  und  der  eigentlichen  Arbeit  bei  der  TMVP  insgesamt  rudimentär  ausgefallen seien, dass  angesichts  des  äusserst  brutalen  und  rücksichtslosen  Vorgehens  der  TMVP  auch  die  Schilderungen  zum  Tagesablauf  während  seiner  Gefangenschaft Fragen aufwerfen würden, zumal das von ihm illustrierte  Verhalten  nicht  dem  üblichen  Benehmen  der  Karuna­Leute  gegenüber  Gefangenen entspreche, dass  vor  diesem  Hintergrund  befremdend  sei,  dass  sich  der  Beschwerdeführer  ohne  weitere  Probleme  dem morgendlichen  Training  habe  entziehen  können  und  er  jeweils  persönlich  zum  Mittagessen  aufgefordert worden sei (vgl. A14/17 S. 10), dass  auch  die  Art  und  Weise  wie  er  seine  Freizeit  habe  verbringen  können, überhaupt nicht den Eindruck erwecke, er  sei  bei der TMVP  in  Haft gewesen,  dass  weiter  die  Schilderung,  wonach  er  mit  Hilfe  eines  muslimischen  Bekannten (I.) seines (…) gegen Bestechungsgelder  freigekommen sein  wolle, nicht nachvollziehbar und sehr flach ausgefallen sei,  dass  in  diesem  Zusammenhang  seine  Vorbringen  zum  eingereichten  Pass  sowie  seine  Aussagen  zu  seiner  Flucht  ebenfalls  dagegen  sprächen, dass er jemals aus der Haft der TMVP befreit worden sei, dass auch die Erklärung des Beschwerdeführers zu seinem eingereichten  Pass,  wonach  dieser  von  den  TMVP  manipuliert  und  seiner  Mutter  zurückgegeben  worden  sei,  damit  er  bei  einer  möglichen  Ausreise  deswegen  Probleme  erhalte  (vgl.  A14/17  S.  3  f.),  abwegig  ausgefallen  sei,  zumal  die  Karuna­Leute  ein  solch  kompliziertes  Prozedere  nicht  unternommen  hätten,  hätten  sie  dem  Beschwerdeführer  Schaden  zufügen wollen, 

E­1983/2009 dass  zusammenfassend  davon  ausgegangen  werden  könne,  der  Beschwerdeführer  sei  von  der  Karuna­Fraktion  weder  verschleppt  noch  gezwungen worden, als Informatiker für diese Organisation zu arbeiten,  dass  auch  die  zu  den Akten  gelegten Dokumente  nicht  geeignet  seien,  daran  etwas  zu  ändern,  würden  diese  lediglich  seine  Tätigkeit  als  Informatiker belegen und einzelne Entführungen seiner Landesgenossen  illustrieren,  dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Eingabe  einerseits  eine  unvollständige  Sachverhaltsfeststellung  respektive  eine  Verletzung  des  Untersuchungsgrundsatzes  rügte,  indem  die  Befragungstiefe  in  entscheidrelevanten Punkten zu wünschen übrig lasse und diese Punkte  dem Beschwerdeführer nicht hinreichend vorgehalten worden seien, und  andererseits auch  rügte, das BFM habe Bundesrecht  verletzt,  indem es  zu Unrecht die Unglaubhaftigkeit der Vorbringen festgestellt habe, dass die im Rahmen des Flughafenverfahrens vom 19. Februar 2008 und  vom  19. August  2008  zu  Protokoll  gegebenen  Aussagen  zu  den  Verhältnissen  während  seiner  Gefangenschaft  im  Quervergleich  entgegen der Meinung des BFM ausführlich,  sehr  genau,  detailliert  und  widerspruchsfrei  ausgefallen  seien,  habe  er  doch  die  Entführung  durch  die Karuna­Gruppe sowie das Gebäude der TMVP in Batticaloa von sich  aus genau und detailliert beschreiben können,  dass  es  in  erster  Linie  an  der  Fragestellung  liege,  wenn  bei  anderen  Fragen  die  Antworten  weniger  detailliert  ausgefallen  seien,  zumal  der  Sachverhalt nicht genauer erfasst worden sei und dem Beschwerdeführer  keine Nachfragen gestellt worden seien, dass  er  zudem  auch  zur  Art  der  Tätigkeit  für  die  TMVP  –  teilweise  ungefragt  –  breitwillig  Auskunft  gegeben  habe  und  gefragt  nach  der  technischen  Ausrüstung,  die  Marken  der  Geräte  genannt  und  zugleich  angeführt  habe,  dass  es  'normale  Computer'  gewesen  seien,  für  deren  technische  Aspekte  er  sich  nicht  interessiert  beziehungsweise  damit  beschäftigt habe, dass  der  Befrager  auch  diesbezüglich  nicht  weiter  nachgefragt  habe,  obschon notorisch sei, dass man sich nur beim Kauf und bei Problemen  mit  den  technischen  Details  der  Hardware  auseinandersetze,  was  im  Falle  des  Beschwerdeführers  nicht  der  Fall  gewesen  sei,  so  dass  kein  Anlass bestanden habe, sich in technische Einzelheiten zu vertiefen, 

E­1983/2009 dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Verwandtschaft  im Ausland  sowie wegen  dessen Softwarekenntnissen  ein  geeignetes Opfer  für  die  Mitglieder  der  TMVP  dargestellt  habe,  zumal  es  sich  bei  den  Karuna­ Leuten um eine Gruppierung handle, welche eng mit den singhalesischen  Sicherheitskräften  kollaboriere  und  ein  Werkzeug  der  sri­lankischen  Armeetruppen  (SLA: Sri Lanka Artillery)  sei, welche sich unter anderem  mit Entführungen finanziere,  dass sie  ihn zwar wegen seiner  Informatikkenntnisse  längerfristig hätten  zurückbehalten  wollen,  weshalb  sie  ihn  zum  Beitritt  in  die  TMVP  aufgefordert  hätten,  ihn  jedoch  nach  Bezahlung  des  Lösegelds  freigelassen hätten, dass er sich im hoch gesicherten Karuna­Gebäude zwar relativ frei habe  bewegen  können,  anständig  behandelt  worden  sei  und  hinreichend  zu  Essen  erhalten  habe,  dennoch  ein  entführter Gefangener  gewesen  sei,  der  gelitten  habe,  den  man  mit  dem  Tode  bedroht  und  ihm  Leichen  vorgeführt habe, um ihn einzuschüchtern, dass  vor  diesem  Hintergrund  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  nachvollziehbar und realistisch seien, dass – entgegen der Meinung des BFM – auch seine Schilderung zu dem  zu  den  Akten  gereichten  und  von  der  TMVP  manipulierten  Pass  wahrheitsgetreu ausgefallen sei,  dass  auch  denkbar  sei,  die  Karuna­Gruppe  habe  den  Pass  verfälscht,  weil  sie  diesen  bereits  verwendeten,  bevor  sie  ihn  der  Mutter  ausgehändigt  habe,  was  für  die  Glaubhaftigkeit  der  Aussagen  des  Beschwerdeführers spreche, dass  es  ihm  nicht  möglich  gewesen  sei,  die  Begebenheiten  der  Bezahlung  des  Bestechungsgeldes  präzise  zu  schildern,  sei  damit  zu  begründen, dass nicht er, sondern seine Verwandten die Bezahlung des  Schmiergeldes  organisiert  und  alles  daran  gesetzt  hätten,  um  seinen  Aufenthaltsort ausfindig zu machen,  dass  ferner  seine  Inhaftierung  beziehungsweise  das  "Verschwinden"  mithin  auch  ein  Grund  gewesen  sei,  um  den  Visumsantrag  für  den  Besuchsaufenthalt  von  (…)  und  (…)  abzuweisen  (vgl.  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts C­4639/2007 E. 5.4 S. 8 vom 11. September  2008),

E­1983/2009 dass  die  erhobene  Rüge  der  unvollständigen  Abklärung  des  rechtserheblichen Sachverhalts, nicht gehört werden kann, dass der Untersuchungsgrundsatz zu den allgemeinen Grundsätzen des  Asylverfahrens gehört (vgl. Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), dass demnach die Behörde den  ihr vorgelegten Sachverhalt berichtigen  oder  ergänzen  kann,  nicht  aber,  dass  sie  ihn  weiter  erforschen  muss,  wenn  keine  besonderen  Umstände  ihr  dies  nahe  legen  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  ehemaligen  Schweizerischen  Asylrekurskommission  ([ARK,  EMARK]  2004  Nr.  17,  EMARK  2003  Nr. 13), dass  dieser Grundsatz  jedoch  nicht  uneingeschränkt  gilt,  zumal  er  sein  Korrelat  in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden (vgl. Art. 13 VwVG  und  Art.  8  AsylG)  findet,  wonach  sich  die  entscheidende  Behörde  trotz  des  Untersuchungsgrundsatzes  in  der  Regel  darauf  beschränken  darf,  die  Vorbringen  der  Asylbewerber  zu  würdigen  und  die  von  ihnen  angebotenen  Beweise  abzunehmen,  ohne  weitere  Abklärungen  vornehmen zu müssen,  dass  dem  eingeschränkten  Untersuchungsgrundsatz  der  Gedanke  zugrunde  liegt,  dass  eine  asylsuchende  Person  die  Folgen  ihrer  fehlenden  Mitwirkung  an  der  Feststellung  des  massgeblichen  Sachverhalts selbst zu tragen haben soll, dass  den  Befragungsprotokollen  vom  19.  und  vom  28. Februar  2008  keine Hinweise entnommen werden können, dass dem Beschwerdeführer  keine respektive nicht ausreichende Nachfragen gestellt wurden, um den  Sachverhalt  genügend  abzuklären  und  es  sich  vorliegend  auch  nicht  aufdrängte, dass das BFM den Sachverhalt weiter erforschen musste, dass  er  ferner  im  Anschluss  an  die  Befragungen  jeweils  zu  Protokoll  gegeben  hat,  dass  er  diesen  nichts  mehr  beizufügen  habe  (vgl.  A7/21  S. 8 f., A14/17 S. 13),  dass im Übrigen das Nichteinverstandensein mit den Schlussfolgerungen  des  BFM  nicht  den  Sachverhalt  beschlägt,  sondern  die  rechtliche  Würdigung desselben, dass  nach  dem  Gesagten  kein  Grund  vorliegt,  die  Sache  zur  Sachverhaltsabklärung an das BFM zu überweisen, http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2004/17%20S.111 http://links.weblaw.ch/EMARK-2004/17%20S.111 http://links.weblaw.ch/EMARK-2004/17%20S.111 http://links.weblaw.ch/EMARK-2004/17%20S.111 http://links.weblaw.ch/EMARK-2004/17%20S.111 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13 http://links.weblaw.ch/EMARK-2003/13

E­1983/2009 dass  hinsichtlich  der  von  der  Vorinstanz  aufgezeigten  Unglaubhaftigkeitselemente  in  Bezug  auf  seine  Verhaftung  und  auf  die  Haftumstände zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zutreffenden  Erwägungen  in  der  angefochtenen  Verfügung  verwiesen  werden  kann,  wonach diese unpräzis und rudimentär ausgefallen seien,  dass  der  blossen  Behauptung  in  der  Beschwerde,  er  habe  sich  ausschliesslich mit der Software­Applikation und der Datenerfassung und  nicht  mit  der  Hardware  befasst,  weshalb  er  hierzu  keine  Angaben  machen  könne,  entgegenzuhalten  ist,  dass  die  Hardware  die  Betriebssysteme verwaltet, welche der Ein­ und Ausgabe von Daten oder  Befehlen  in  die  Zentraleinheit  dienen  und  dem  Benutzer  eine  'Dienstleistung'  erbringen,  weshalb  sich  der  Beschwerdeführer –  entgegen seinen Ausführungen – bei seinen  Informatiktätigkeiten  für die  TMVP zwangsläufig zumindest rudimentär mit der Hardware hat befassen  müssen,  um  wenigstens  deren  Speicherkapazität  sowie  die  zur  Informationsverarbeitung verwendeten Steuerungssysteme überprüfen zu  können,  dass die  von  ihm eingereichten Beweismittel  (Kopien der Atteste  seiner  Ausbildung,  Handelsregisterauszug  seines  Geschäfts,  Internetauszüge  einer Zeitung vom 28. Februar 2008) – unabhängig von der Frage  ihrer  Authentizität  –  mangels  hinreichenden  Sachzusammenhangs  nicht  geeignet  sind,  seine  Verfolgungsvorbringen  zu  untermauern,  wird  doch  daraus lediglich ersichtlich, dass er eine Informatikausbildung absolvierte,  ein Informatikgeschäft betrieb und die Karuna­Gruppe auch andere Leute  entführt habe,  dass schliesslich mit der Vorinstanz festzuhalten ist, dass es sich bei der  TMVP um eine äusserst  rücksichtslos vorgehende Gruppierung handelt,  so dass die Ausführungen des Beschwerdeführers zur Charakterisierung  der  TMVP  und  deren  Machenschaften  im  Zusammenhang  mit  dem  Angebot einer Mitgliedschaft  und der Art  und Weise seiner Freilassung,  als  wenig  überzeugend  zu  erachten  sind  und  die  geltend  gemachte  Entführung  mit  nachfolgender  Gefangenschaft  bei  der  Karuna­Gruppe  insgesamt zweifelhaft erscheinen, dass weder die ins Recht gelegten Schreiben des IKRK vom 8. April 2009  noch jenes von (…) vom 1. März 2009 geeignet sind, seine Vorbringen in  ein  anderes  Licht  zu  bringen,  ist  doch  daraus  lediglich  ersichtlich,  dass  der Beschwerdeführer am (…) 2006  in Sri Lanka spurlos verschwunden 

E­1983/2009 und dieser Vorfall am (…) 2006 bei der Polizei sowie am (…) 2006 beim  IKRK gemeldet worden sei, welches den Fall am (…) 2009 geschlossen  hat,  dass die Erklärung des Beschwerdeführers, die TMVP habe seinen Pass  manipuliert,  damit  er  bei  einer möglichen Ausreise  deswegen Probleme  erhalten  würde,  unabhängig  von  deren  von  der  Vorinstanz  zu  Recht  verneinten Glaubhaftigkeit, für die Annahme einer begründeten Furcht vor  künftiger  Verfolgung  nicht  geeignet  ist  und  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerdeschrift  demgegenüber  nichts  stichhaltiges  entgegenzuhalten vermag, dass  letztlich der Verweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts  C­4639/2007  vom  11.  September  2008,  wonach  die  Inhaftierung  des  Beschwerdeführers  unter  anderem  ein  Grund  der  Abweisung  der  Visumserteilung für (…) und (…) gewesen sei, insoweit zu kurz greift, als  dass der Visumsantrag wegen der fehlenden Gewähr einer fristgerechten  und  anstandslosen Wiederausreise  von  (…)  und  (…)  aus  der  Schweiz  wegen  der  allgemeinen  schwierigen  Lage  in  Sri  Lanka  und  aus  persönlichen Gründen abgewiesen wurde,  dass im Übrigen zu erwähnen bleibt, dass der Beschwerdeführer eigenen  Angaben  gemäss  weder  politisch  tätig,  noch  in  Haft  gewesen  sei  oder  Probleme  mit  den  heimatlichen  Behörden  gehabt  habe  (vgl.  A14/17  S. 12 f.),  was  die  Unglaubhaftigkeit  seiner  Vorbringen  zusätzlich  bekräftigt,  dass somit das BFM zu Recht das Asylgesuch abgelehnt hat, dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilli­ gung  erteilt  hat  und  zudem  kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (BVGE  2009/50  E.  9),  weshalb  die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  demnach  vom  BFM zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt,  wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art.  44  Abs.  2  AsylG;  Art.  83  Abs.  1  des 

E­1983/2009 Bundesgesetzes  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und  Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn  völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  des  Ausländers  in  den  Heimat­,  Herkunfts­  oder  einen  Drittstaat  entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land  gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  einem  Grund  nach  Art.  3  Abs.  1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie  Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art.  5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli  1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser  massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist,  da  es  dem  Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich  erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen,  weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen  Non­Refoulement  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  findet  und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im  Sinne  von  Art. 25  Abs. 3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR 101),  von  Art. 3  des  Übereinkommens  vom  10. Dezember  1984  gegen  Folter  und  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe  (FoK,  SR 0.105)  und  der  Praxis  zu  Art. 3  der  Konvention  vom  4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten  (EMRK, SR 0.101) ersichtlich sind, die in Sri Lanka droht, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar  erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von  Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  die  Rückkehr  des  Beschwerdeführers  in  den  Norden  oder  Osten  Sri  Lankas  als  nicht  zumutbar erachtete,  indessen das Vorliegen einer Aufenthaltsalternative  in Colombo bejahte,  dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  zur  Publikation  vorgesehenen  Urteil  BVGE  E­6220/2006  vom  27.  Oktober  2011  eine  aktuelle 

E­1983/2009 umfassende  Analyse  der  allgemeinen  Situation  in  Sri  Lanka  vorgenommen hat, gemäss welcher zwischen der Ostprovinz,  in die der  Wegweisungsvollzug grundsätzlich zumutbar ist, und zwei verschiedenen  Gebieten innerhalb der Nordprovinz, in die der Wegweisungsvollzug nicht  oder  nur  unter  bestimmten  Voraussetzungen  zumutbar  ist,  zu  unterscheiden ist, dass  ein  Wegweisungsvollzug  ins  sogenannte  Vanni­Gebiet  als  unzumutbar, während ein solcher in die übrigen Gebiete der Nordprovinz  nicht als generell unzumutbar eingestuft wird, sondern  im Einzelfall eine  zurückhaltende  Beurteilung  der  individuellen  Zumutbarkeitskriterien  vorgenommen werden muss, dass hingegen die Rückkehr in alle anderen Landesteile, insbesondere in  den Grossraum Colombo,  grundsätzlich  zumutbar  ist  (vgl.  BVGE a.a.O.  E. 13), dass  der  Beschwerdeführer  einerseits  zu  Protokoll  gab,  er  komme  aus  Jaffna (vgl. A7/21 S. 1) und andererseits aussagte, er stamme aus dem  Vanni­Gebiet (vgl. 14/17 S. 5; zur Definition des Vanni­Gebiets vgl. BVGE  a.a.O. E. 13.2.2.1.), dass vorliegend offen gelassen werden kann, ob dem Beschwerdeführer  die Rückkehr nach Jaffna oder ins Vanni­Gebiet zuzumuten ist, zumal er  über eine innerstaatliche Aufenthaltsalternative verfügt,  dass  für  die  Beurteilung  des  Vorliegens  einer  Aufenthaltsalternative  in Colombo,  wie  im  obengenannten  Urteil  hingewiesen,  weiterhin  die  in  BVGE 2008/2 festgestellten Kriterien gelten (vgl. BVGE 2008/2 E. 7.6.1.  S. 20 ff.), dass  der  Beschwerdeführer  seit  seiner  Rückkehr  aus  C._______  im  Jahre 2002 bis zu seiner Ausreise am 15. Februar 2008 mit (…) und (…)  in Colombo lebte, wo er seine Ausbildung abgeschlossen und mit einem  Kollegen im Jahr 2004 eine Firma gegründet hat (vgl. A14/17 S. 5 f.), dass  er  damit  in  Colombo  über  einen  Bekannten­  und  Freundeskreis  verfügen dürfte und auch angenommen werden kann, (…) und (…) lebten  immer noch in Colombo (vgl. A1 S.1, A7/21 S. 3, A14/17 S. 6) und auch  aus den Akten nichts Gegenteiliges hervorgeht,

E­1983/2009 dass  daher  davon  auszugehen  ist,  dass  der  junge  und  gesunde  Beschwerdeführer bei einer Rückkehr nach Colombo mit der finanziellen  Unterstützung  seiner  Familie,  seiner  Bekannten  sowie  Kollegen  und  allenfalls  bei  Bedarf  seiner  im  Ausland  lebenden  Familienmitglieder  rechnen  und  aufgrund  der  guten  Ausbildung  und  der  beruflichen  Erfahrung erneut eine berufliche Existenz aufbauen kann, dass sich somit der Wegweisungsvollzug als zumutbar erweist,  dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den  Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse  bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG) und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei  der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG), dass somit das BFM den Vollzug der Wegweisung zu Recht als zulässig,  zumutbar  und  möglich  erachtet  hat  und  die  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme daher ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1­4 AuG), dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist, dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  dem  Beschwerdeführer  die  Verfahrenskosten von Fr. 600.­ aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und  mit  am  3.  April  2009  in  gleicher  Höhe  geleisteten  Kostenvorschuss  zu  verrechnen sind. (Dispositiv nächste Seite)

E­1983/2009 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt  und  mit  dem  am  3.  April  2009  in  gleicher  Höhe  geleisteten  Kostenvorschuss verrechnet.  3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Gabriela Freihofer Chantal Schwizer Versand:

E-1983/2009 — Bundesverwaltungsgericht 12.01.2012 E-1983/2009 — Swissrulings