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Bundesverwaltungsgericht 06.02.2012 A-6392/2011

6. Februar 2012·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·907 Wörter·~5 min·2

Zusammenfassung

Mehrwertsteuer | Mehrwertsteuer (Leistungen an Offshore-Gesellschaften; 1. Quartal 2001 - 2. Quartal 2005)

Volltext

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung I A­6392/2011 Urteil   v om   6 .   Februar   2012 Besetzung Richter Michael Beusch (Vorsitz), Richterin Salome Zimmermann, Richter Daniel Riedo,    Gerichtsschreiberin Susanne Raas. Parteien X._______ AG in Liquidation, …,   vertreten durch …, Beschwerdeführerin,  gegen Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,  Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50,  3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Mehrwertsteuer (Leistungen an Offshore­Gesellschaften;  1. Quartal 2001 ­ 2. Quartal 2005).

A­6392/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass  die  Eidgenössische  Steuerverwaltung  (ESTV)  mit  Einspracheentscheid  vom  20. Oktober  2011  eine  Einsprache  der  X._______  AG  in  Liquidation  teilweise  guthiess,  jedoch  insbesondere  festhielt,  die  X._______  AG  in  Liquidation  schulde  ihr  für  die  Steuerperioden  vom  1. Quartal  2001  bis  2. Quartal  2005  (Zeit  vom  4. Januar  2001  bis  30. Juni  2005)  Fr. …  Mehrwertsteuer,  zuzüglich  Verzugszins (Dispositivziffer 3 des Einspracheentscheids), dass die ESTV zur Begründung  insbesondere ausführte, die X._______  in Liquidation habe für die Y._______ Ltd. (nachfolgend: die Gesellschaft)  Leistungen erbracht,  sei  jedoch den Nachweis  schuldig geblieben, dass  der  an  der  Gesellschaft  wirtschaftlich  Berechtigte  A._______  (nachfolgend: wirtschaftlich Berechtigter) seinen Wohnsitz ausserhalb der  Schweiz  habe,  weshalb  auf  den  an  die  Gesellschaft  erbrachten  Leistungen die Mehrwertsteuer geschuldet sei, dass die X._______ AG in Liquidation (nachfolgend: Beschwerdeführerin)  gegen  diesen  Einspracheentscheid  der  ESTV  am  23. November  2011  Beschwerde  ans  Bundesverwaltungsgericht  erhob  und  beantragte,  Dispositivziffer 3  des  Einspracheentscheids  vom  20. Oktober  2011  sei  aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin für die  Steuerperioden  1. Quartal  2001  bis  2. Quartal  2005  noch  ein Guthaben  von Fr. …, zuzüglich Vergütungszins seit dem 31. Dezember 2003, habe  – unter Kosten­ und Entschädigungsfolgen zulasten der ESTV, dass  sie  ihrer  Beschwerde  insbesondere  einen  Kontoauszug  aus  dem  Jahr 2002 beilegte, der mit einer Adresse des wirtschaftlich Berechtigten  in Frankreich versehen ist, dass die ESTV mit Vernehmlassung vom 4. Januar 2012 beantragte, die  Beschwerde  gutzuheissen,  jedoch  bei  der  Kostenverteilung  zu  berücksichtigen,  dass  die  Beschwerdeführerin  ein  Beweismittel  erst  vor  Bundesverwaltungsgericht  eingereicht  habe,  und  ihr  (der  ESTV)  insbesondere keine Parteientschädigung aufzuerlegen, dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Stellungnahme  vom  20. Januar  2012  am Antrag auf Gutheissung der Beschwerde festhielt, dass  gemäss Art. 31  des  Bundesgesetzes  vom  17. Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach 

A­6392/2011 Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (Verwaltungsverfahrensgesetz,  VwVG,  SR  172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass  somit  Verfügungen  der  Vorinstanz  im Bereich  der Mehrwertsteuer  vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG nichts  anderes bestimmt (Art. 37 VGG), dass  die  Beschwerdeführerin  gemäss  Art. 48  VwVG  zur  Beschwerde  legitimiert ist, dass die Beschwerdeführerin unter anderem begehrt, es sei festzustellen,  dass sie für die Steuerperioden 1. Quartal 2001 bis 2. Quartal 2005 noch  ein  Guthaben  von  Fr. …,  zuzüglich  Vergütungszins  seit  dem  31. Dezember 2003, habe, dass  gemäss  Art. 25  Abs. 2  VwVG  dem  Begehren  um  Erlass  einer  Feststellungsverfügung zu entsprechen  ist, wenn die Gesuchstellerin ein  entsprechendes schutzwürdiges Interesse nachweist, dass  laut  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  der  Anspruch  auf  Erlass  einer  Feststellungsverfügung  in  der  Regel  subsidiär  gegenüber  rechtsgestaltenden  Verfügungen  ist  (BGE  137  II  199  E. 6.5  mit  Hinweisen, BGE 119 V 11 E. 2a; vgl. auch BVGE 2010/12 E. 2.3),  dass der Beschwerdeführerin folglich ein schutzwürdiges Interesse an der  Behandlung  des  Feststellungsbegehrens  fehlt,  weil  sie  bereits  ein  negatives  Leistungsbegehren  (Antrag  um  Aufhebung  von  Dispositivziffer 3 des angefochtenen Entscheids) stellt, dass  somit  entschieden  werden  kann,  ob  die  Beschwerdeführerin  der  ESTV  Mehrwertsteuern  in  der  von  dieser  geltend  gemachten  Höhe  schuldet,  was  das  Feststellungsinteresse  hinfällig  werden  lässt  (BVGE  2007/24 E. 1.3 mit Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung), dass  mit  dieser  Ausnahme  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde einzutreten ist, dass die Vorinstanz mittlerweile beantragt, die Beschwerde gutzuheissen,

A­6392/2011 dass  nachfolgend  in  der  gebotenen  Kürze  zu  prüfen  ist,  ob  den  in  der  Sache  übereinstimmenden  Anträgen  der  Parteien  stattgegeben  werden  kann, dass am 1. Januar 2010 das Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 über die  Mehrwertsteuer  (Mehrwertsteuergesetz,  MWSTG,  SR  641.20)  in  Kraft  trat,  wobei  die  bisherigen  gesetzlichen  Bestimmungen  sowie  die  darauf  gestützt erlassenen Vorschriften grundsätzlich weiterhin auf alle während  ihrer  Geltungsdauer  eingetretenen  Tatsachen  und  entstandenen  Rechtsverhältnisse anwendbar bleiben (Art. 112 Abs. 1 MWSTG), dass  das  vorliegende  Verfahren  deshalb  in  materieller  Hinsicht  dem  Bundesgesetz  vom  2. September  1999  über  die  Mehrwertsteuer  (aMWSTG,  AS  2000  1300)  untersteht  (ausführlich  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts A­1113/2009 vom 23. Februar 2010 E. 1.3), dass  der  Mehrwertsteuer  insbesondere  die  Umsätze  unterliegen,  die  durch  steuerpflichtige  Personen  im  Inland  mit  entgeltlich  erbrachten  Lieferungen  von  Gegenständen  und  Dienstleistungen  getätigt  werden  (Art. 5 Bst. a und b aMWSTG), dass  gemäss  Art. 14  Abs. 3  Bst. c  aMWSTG  bei  Leistungen  von  Beratern,  Vermögensverwaltern,  Treuhändern,  Inkassobüros,  Ingenieuren, Studienbüros, Anwälten, Notaren (vorbehältlich Abs. 2 Bst. a  aMWSTG),  Buchprüfern,  Dolmetschern  und  Übersetzern,  Managementdienstleistungen  sowie  sonstigen  ähnlichen  Leistungen  als  Ort  der  Dienstleistung  jener  Ort  gilt,  an  dem  der  Empfänger  den  Sitz  seiner wirtschaftlichen  Tätigkeit  oder  eine Betriebsstätte  hat,  für welche  die  Dienstleistungen  erbracht  werden,  oder  in  Ermangelung  eines  solchen Sitzes oder einer  solchen Betriebsstätte  sein Wohnort  oder der  Ort, von dem aus er tätig wird, dass  bei  ins  Ausland  erbrachten  Dienstleistungen  der  Anspruch  auf  Steuerbefreiung  buch­  und  belegmässig  nachgewiesen  sein  muss  (Art. 20 Abs. 1 aMWSTG), dass  nach  der  vom  Bundesgericht  gestützten  Praxis  der  ESTV  bei  passiven  Investmentgesellschaften  bzw.  Domizilgesellschaften  der  wirtschaftlich Berechtigte unter Umständen offen zu legen ist; dass dann  auch  für  diesen  wirtschaftlich  Berechtigten  ein  ausländischer  Sitz  oder  Wohnsitz, bzw. eine Nutzung und Auswertung der Leistungen im Ausland 

A­6392/2011 nachgewiesen  sein  muss  (Urteil  des  Bundesgerichts  2A.534/2004  vom  18. Februar 2005 E. 6.2), dass sowohl die Beschwerdeführerin als auch – mittlerweile – die ESTV  der  Auffassung  sind,  der  ausländische  Sitz  der  Gesellschaft  sowie  der  ausländische  Wohnsitz  des  an  dieser  wirtschaftlich  Berechtigten  seien  nachgewiesen, dass die Unterlagen  tatsächlich nahelegen, dass sich der Wohnsitz des  wirtschaftlich Berechtigen in Frankreich befindet,  dass  damit  nichts  dagegen  spricht,  die  Beschwerde  gemäss  den  nunmehr  übereinstimmenden  Anträgen  der  Parteien  –  mit  der  zuvor  gemachten Einschränkung – gutzuheissen, dass damit die Beschwerdeführerin obsiegt, dass  die  Verfahrenskosten  in  der  Regel  der  unterliegenden  Partei  auferlegt werden  (Art. 63 Abs. 1 VwVG);  dass einer  obsiegenden Partei  Verfahrenskosten auferlegt werden dürfen, die sie durch Verletzung von  Verfahrenspflichten verursacht hat (Art. 63 Abs. 3 VwVG), dass  die  ESTV  der  Beschwerdeführerin  implizit  die  Verletzung  von  Verfahrenspflichten  vorwirft,  wenn  sie  geltend  macht,  die  Beschwerdeführerin  habe  ein  entscheidendes  Dokument  erst  im  Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  eingereicht,  was  bei  der  Kostenverteilung zu berücksichtigen sei, dass daher zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin Kosten aufzuerlegen  sind, wobei summarisch auf die Vorbringen der Parteien einzugehen ist, dass  die  Beschwerdeführerin  den  Kontoauszug,  den  die  ESTV  nun  als  genügenden Nachweis für den ausländischen Wohnsitz des wirtschaftlich  Berechtigten betrachtet, erst  im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht  zu den Akten reichte, dass  die  Beschwerdeführerin  zwar  geltend  macht,  dieser  Kontoauszug  habe «aufgefunden und zusätzlich eingereicht werden» können; dass sie  aber  nicht  geltend  macht,  der  besagte  Kontoauszug  habe  erst  jetzt  eingereicht werden können,

A­6392/2011 dass sie jedoch bereits mit Schreiben vom 13. März 2006 die Bestätigung  eines Notars auf den Bahamas beibrachte, die besagte, der wirtschaftlich  Berechtigte wohne an der [Adresse], Frankreich, dass  die  ESTV  geltend  macht,  bisher  sei  in  den  Akten  nur  eine  «allgemeine,  nicht  aussagekräftige  Bestätigung  eines  Notars  auf  den  Bahamas»  gelegen,  jetzt  aber  liege  eine  Abrechnung  vor,  die  an  die  Adresse des wirtschaftlich Berechtigten gesendet worden sei, dass für das Bundesverwaltungsgericht nicht ersichtlich ist, weshalb eine  an  die  Adresse  des  wirtschaftlich  Berechtigten  gesendete  Abrechnung  mehr  auszusagen  vermag  als  die  klar  verständliche  Bestätigung  eines  Notars, zumal diese sehr konkret gehalten ist, wird doch festgehalten, der  Notar  habe  die  Unterlagen  der  Gesellschaft  untersucht  und  dabei  festgestellt  («discovered»), dass A._______, wohnhaft an der  [Adresse],  Frankreich,  Teilhaber  und  wirtschaftlich  Berechtigter  der  Gesellschaft  gewesen sei, dass  die  ESTV  auch  nicht  erläutert,  weshalb  sie  davon  ausgeht,  die  Bestätigung des Notars sei allgemein und nicht aussagekräftig, dass  die  ESTV  im  Einspracheentscheid  vom  20. Oktober  2011  zudem  festhielt, in den von der Beschwerdeführerin eingereichten Unterlagen sei  zwar  [Ort]  genannt,  doch  sei  als  Absender  die  Gesellschaft  aufgeführt  gewesen, wobei auch eine entsprechende Telefonnummer gefehlt habe, dass  nicht  ersichtlich  ist, wie  eine Telefonnummer,  selbst wenn  sie  von  einem  Festnetzanschluss  stammen  würde,  zum  Nachweis  des  Wohnsitzes genügen sollte, wenn dies die Angabe der Adresse nicht zu  tun vermag, dass damit der Argumentation der ESTV hier nicht gefolgt werden kann, dass  sich  bereits  aus  den  von  der  Beschwerdeführerin  im  vorinstanzlichen  Verfahren  eingereichten  Unterlagen,  nämlich  aus  dem  genannten  Schreiben  des  Notars  auf  den  Bahamas,  ein  ausländischer  Wohnsitz des an der Gesellschaft wirtschaftlich Berechtigten ergab, dass nicht vorhersehbar war, dass der neu von der Beschwerdeführerin  eingereichte  Beleg  für  die  ESTV  entscheidend  sein  würde,  zumal  die  ESTV  zuvor  andere  Unterlagen  verlangt  hatte,  die  die  Beschwerdeführerin beizubringen nicht in der Lage war; dass zudem das 

A­6392/2011 Bundesverwaltungsgericht  die  Bestätigung  des  Notars  als  ausreichend  erachtet, dass  damit  der  Beschwerdeführerin  keine  Verletzung  von  Verfahrenspflichten vorgeworfen werden kann, weshalb  ihr keine Kosten  aufzuerlegen sind, dass das Bundesverwaltungsgericht der ganz oder teilweise obsiegenden  Partei  eine  Entschädigung  für  die  ihr  erwachsenen  notwendigen  und  verhältnismässig hohen Kosten zusprechen kann  (Art. 64 Abs. 1 VwVG;  Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]), dass  zwar  die  Beschwerdeführerin  den  Antrag  der  ESTV,  ihr  (der  Beschwerdeführerin) sei keine Parteientschädigung zuzusprechen, in der  Stellungnahme vom 20. Januar 2012 unwidersprochen lässt, sich jedoch  aus  dem  Inhalt  der  Stellungnahme  ergibt,  dass  sie  an  ihren  Anträgen  festhält;  dass  zudem  die  Beschwerdeinstanz  den  Entscheid  über  die  Parteientschädigung  von  Amtes  wegen  oder  auf  Begehren  trifft  (Art. 64  Abs. 1 VwVG), dass der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zuzusprechen ist, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  den  Entscheid  über  die  Parteienschädigung  von Amtes wegen  aufgrund  der Kostennote,  sofern  vorhanden,  sowie  den  Akten  und  in  der  Regel  ohne  eingehende  Begründung trifft; dass auch bei der Festsetzung der Parteientschädigung  auf  der  Basis  einer  Kostennote  es  Aufgabe  des  Gerichts  ist,  zu  überprüfen,  in  welchem  Umfang  die  geltend  gemachten  Kosten  als  notwendig  für  die  Vertretung  anerkannt  werden  können  (Art.  10  ff.  VGKE), dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  vorliegenden  Verfahren  unter  Würdigung der eingereichten Rechtsschriften gestützt  auf Art. 14 Abs. 2  Satz 2 VGKE ohne Einholung einer Kostennote zur Auffassung gelangt,  Kosten  von  Fr. 3'000.­­  seien  als  notwendig  für  die  Vertretung  zu  qualifizieren.

A­6392/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. 2.  Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  von  der  Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss  in Höhe von Fr. 3'500.­­  wird ihr nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet. 3.  Die  Vorinstanz  wird  verpflichtet,  der  Beschwerdeführerin  eine  Parteientschädigung von Fr. 3'000.­­ zu bezahlen. 4.  Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr. …; Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Beusch Susanne Raas Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die  Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,  deren Begründung mit Angabe der Beweismittel  und die Unterschrift  zu  enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit  sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand:

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