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Tribunale penale federale 2004 TPF 2004 18

1. Januar 2004·Italiano·CH·CH_BSTG·PDF·811 Wörter·~4 min·1

Zusammenfassung

Telefonüberwachung; Zeitpunkt der Mitteilung; Mitteilungsaufschub.;;Surveillance téléphonique; moment de la communication; report de la communication.;;Sorveglianza telefonica; momento della comunicazione; differimento della comunicazione.;;Telefonüberwachung; Zeitpunkt der Mitteilung; Mitteilungsaufschub.

Volltext

TPF 2004 18 18 li), ma piuttosto nel fatto che le autorità inquirenti svizzere si rifiutano di restituire le somme di denaro sequestrate alla parte lesa, come invece espressamente previsto dall’art. 59 n. 1 cpv. 1 “in fine” CP. L’insistente richiamo all’applicazione dell’art. 59 CP non è però di alcuna utilità alla reclamante nel presente caso: la restituzione diretta di valori patrimoniali soggetti a confisca che il giudice di merito può ordinare in virtù di questa disposizione (una volta esclusa la necessità di confisca) è infatti unicamente a favore della parte lesa, che nel caso concreto altro non è che E., e non di terze persone - fisiche o giuridiche - non direttamente toccate dal reato. E’ comprensibile che per ragioni commerciali e di mantenimento di buoni rapporti con la clientela, la reclamante abbia voluto, di sua iniziativa e senza attendere l’esito del presente procedimento, indennizzare il proprio cliente defraudato della perdita subita; ciò non cambia però la sua posizione processuale: i rapporti interni (di diritto privato) tra banca e cliente non influenzano il giudizio sulla legittimazione nell’ambito penale. Parte lesa e destinataria della (eventuale) restituzione diretta degli averi sequestrati ai sensi dell’art. 59 n. 1 cpv. 1 “in fine” CP rimane pur sempre E.; questa, come asserito dal MPC nelle sue osservazioni al reclamo, in quanto parte lesa potrebbe anche pretendere, nel seguito della procedura, ad un assegnamento dei valori confiscati giusta l’art. 60 cpv. 1 lett. b CP. Dal momento che la reclamante non è stata in grado di sostanziare altri motivi per fondare una sua autonoma legittimazione ad impugnare il sequestro, il suo gravame deve essere dichiarato inammissibile per carenza di legittimazione attiva. TPF 2004 18 5. Auszug aus dem Entscheid des Präsidenten der Beschwerdekammer in Sachen Bundesanwaltschaft gegen Unbekannt vom 8. Juni 2004 (TK 045/04) Telefonüberwachung; Zeitpunkt der Mitteilung; Mitteilungsaufschub. Art. 10 Abs. 2 und 3 BÜPF Nach jeder Überwachungsmassnahme hat eine Mitteilung an den Betroffenen zu erfolgen; ausnahmsweise kann die Mitteilung aufgeschoben oder von ihr abgesehen werden (E. 1.).

TPF 2004 18 19 Die Mitteilung einer Überwachung hat spätestens vor Abschluss der Untersuchung oder vor Einstellung des Verfahrens zu erfolgen. Auf Gesuche um Mitteilungsaufschub oder -verzicht, die früher gestellt werden, wird nicht eingetreten (E. 3.). Surveillance téléphonique; moment de la communication; report de la communication. Art. 10 al. 2 et 3 LSCPT Après chaque mesure de surveillance, une communication doit être faite à la personne concernée; à titre exceptionnel, la communication peut être différée ou il peut y être renoncé (consid. 1). La communication d'une surveillance doit avoir lieu au plus tard avant la clôture de l'instruction ou avant le classement de la procédure. Il n'est pas entré en matière sur des requêtes visant un report ou une renonciation à la communication qui sont formées plus tôt (consid. 3). Sorveglianza telefonica; momento della comunicazione; differimento della comunicazione. Art. 10 cpv. 2 e 3 LSCPT Dopo ogni misura di sorveglianza occorre procedere a una comunicazione all’interessato; eccezionalmente è possibile differire la comunicazione oppure prescindere dalla stessa (consid. 1). La comunicazione relativa a una sorveglianza deve avvenire al più tardi prima della conclusione dell’istruttoria o prima della desistenza dal procedimento. Non si entra nel merito di domande di differimento o di rinuncia alla comunicazione che vengono presentate in precedenza (consid. 3). Zusammenfassung des Sachverhalts: Die Bundesanwaltschaft stellte im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens ein Gesuch um Mitteilungsaufschub gemäss Art. 10 Abs. 3 BÜPF mit der Begründung, es seien lediglich Randdaten erhoben worden und das Interesse der von der Überwachungsmassnahme betroffenen, lediglich als Umsetzerin agierenden juristischen Person an einer Mitteilung sei gering. Der Präsident der Beschwerdekammer trat auf das Gesuch nicht ein.

TPF 2004 18 20 Aus den Erwägungen: 1. Gemäss Art. 10 Abs. 2 BÜPF hat grundsätzlich nach jeder Überwachungsmassnahme, wozu auch die Ermittlung von Randdaten gehört, eine Mitteilung an die verdächtigten Personen oder an diejenigen Personen zu erfolgen, deren Fernmeldeanschluss überwacht worden ist. Dies gilt unabhängig davon, ob verwertbare Beweismittel aus dieser Überwachungsmassnahme resultieren oder nicht, und auch dann, wenn der Anschlussinhaber selbst keine Gespräche über seinen Anschluss geführt hat (HANSJAKOB, BÜPF/VÜPF, Kommentar zum Bundesgesetz und zur Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs, Ziff. 10 zu Art. 10 BÜPF; Ziff. 20 zu Art. 10 BÜPF, Fn 469). Mit Bezug auf den Zeitpunkt der Mitteilung hält Art. 10 Abs. 2 BÜPF im Grundsatz fest, dass diese spätestens vor Abschluss der Strafuntersuchung oder der Einstellung des Verfahrens erfolgen muss, wobei es sich um diejenige Strafuntersuchung handeln muss, in der die Überwachung verfügt worden ist (HANSJAKOB, a.a.O., Ziff. 14 zu Art. 10 BÜPF). Art. 10 Abs. 3 BÜPF lässt unter gewissen Voraussetzungen ausnahmsweise einen Aufschub der Mitteilung auch über den in Abs. 2 des nämlichen Artikels genannten Zeitpunkt zu, so wenn die Grundvoraussetzung, dass die aus der Überwachungsmassnahme gewonnenen Erkenntnisse nicht zu Beweiszwecken verwendet werden, zusammen mit je einer anderen Voraussetzung gegeben ist. 3. Wie Art. 10 Abs. 2 BÜPF festhält, hat eine Mitteilung der Überwachungsmassnahme spätestens vor Abschluss der Strafuntersuchung oder vor Einstellung des Verfahrens an die im Gesetz genannten Personen zu erfolgen. Zu einem früheren Zeitpunkt besteht mithin keine Mitteilungspflicht der Überwachungsmassnahme. Bei einer nach wie vor laufenden Untersuchung, in der die fragliche Überwachungsmassnahme angeordnet worden ist, bedarf es weder einer Bewilligung eines Aufschubs der Mitteilung, noch eines allfälligen Mitteilungsverzichts. (…)

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